Palantir hat sich in den vergangenen Wochen als zentraler Akteur im US-Verteidigungsbereich positioniert — und gleichzeitig neue Industriekunden gewonnen. Trotzdem steht die Aktie unter Druck. Das Spannungsfeld zwischen starkem Wachstum und hoher Bewertung bleibt das bestimmende Thema für Anleger.

Verteidigung und Bergbau als Wachstumstreiber

Das Unternehmen wurde als Kernsoftwareentwickler für das US-amerikanische „Golden Dome"-Raketenabwehrprogramm benannt. Parallel dazu hat das Pentagon das Maven Smart System zum „Program of Record" hochgestuft — eine Einstufung, die langfristige Finanzierung und Integration im Verteidigungsministerium sichert. Palantir verankert sich damit tiefer im militärischen KI-Ökosystem der USA.

Auf der kommerziellen Seite kommt der Bergbauausrüster Metso hinzu, der in über 50 Ländern aktiv ist. Metso setzt Palantirs AIP-Plattform für vorausschauende Wartung ein — ein Bereich, in dem Maschinenausfälle Verluste von mehreren Millionen Dollar pro Stunde verursachen können.

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Starke Zahlen, aber teuer bewertet

Die Quartalszahlen für Q4 2025 waren beeindruckend: Umsatz von 1,41 Milliarden Dollar, ein Plus von 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das US-amerikanische Kommerzgeschäft wuchs sogar um 137 Prozent auf 507 Millionen Dollar. Der Gewinn je Aktie lag mit 0,25 Dollar über den Erwartungen der Analysten.

Allerdings dämpft die Bewertung die Euphorie. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei rund 239 — ein Niveau, das wenig Spielraum für Enttäuschungen lässt. Hinzu kommt, dass Insider in den vergangenen 90 Tagen rund 1,045 Millionen Aktien im Wert von 140,5 Millionen Dollar verkauft haben. Mitgründer Peter Thiel trennte sich im März 2026 von zwei Millionen Aktien.

Kleine Rückschläge im Gesundheitsbereich

Das New Yorker städtische Krankenhaussystem verlängert seinen Vertrag mit Palantir nicht. Der Kontrakt, der seit 2023 für das Management von Patientendaten genutzt wurde und rund vier Millionen Dollar wert war, läuft im Oktober 2026 aus. Kein existenzieller Verlust — aber ein Signal, dass Palantirs NHS-Vertrag in Großbritannien über 330 Millionen Pfund weiterhin unter regulatorischer Beobachtung steht.

Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Palantir im US-Kommerzgeschäft Erlöse von mehr als 3,14 Milliarden Dollar. Ob die aktuelle Bewertung dieses Wachstum bereits vollständig einpreist, bleibt die zentrale Frage — die Aktie notiert rund 12 Prozent unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts und hat seit Jahresbeginn knapp 14 Prozent verloren.

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