Palantir hat an der Börse einen schweren Start ins Jahr 2026 erlebt, doch operativ sendet der Datenanalyse-Spezialist jetzt ein massives Lebenszeichen. Ein neuer Rahmenvertrag mit dem US-Heimatschutzministerium sichert Umsätze in Milliardenhöhe und kontert die jüngste Skepsis am Markt. Während der Aktienkurs zuletzt deutlich korrigierte, zementiert das Unternehmen damit seine Unverzichtbarkeit für die US-Regierung.

Großauftrag ohne Bürokratie

Der neue Fünf-Jahres-Vertrag umfasst ein Volumen von bis zu einer Milliarde US-Dollar. Das Besondere an diesem sogenannten "Blanket Purchase Agreement": Es ermöglicht verschiedenen Unterbehörden wie der Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) oder der Einwanderungsbehörde (ICE), Palantir-Software direkt und ohne langwierige neue Ausschreibungsverfahren zu beschaffen.

Laut internen E-Mails von CTO Akash Jain, über die US-Medien berichteten, fungiert dieser Deal als Türöffner. Er könnte die Zusammenarbeit mit weiteren Behörden wie der FEMA, der Transportsicherheitsbehörde (TSA) oder dem Secret Service deutlich beschleunigen.

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Korrektur trifft auf Analystenlob

Trotz dieser operativen Erfolge steht der Aktienkurs unter Druck. Das Papier notiert aktuell bei 114,76 Euro, was einem Verlust von rund 20 Prozent seit Jahresbeginn entspricht. Verantwortlich für den Abverkauf waren vor allem eine breite Rotation aus Software-Aktien sowie anhaltende Sorgen um die sportliche Bewertung des Unternehmens. Auch nach dem Rücksetzer wird Palantir mit einem hohen Vielfachen der erwarteten Gewinne gehandelt.

Interessanterweise nutzen einige Analysten genau diese Schwäche für eine Neubewertung. Mizuho Securities stufte die Aktie kürzlich auf "Outperform" hoch und bezeichnete das Umsatzwachstum sowie die Margenexpansion als einzigartig im Software-Sektor. Zwar strich die Bank of America den Titel von ihrer Favoritenliste ("US 1 List"), behielt aber ihr generelles Kaufvotum bei. Inzwischen empfehlen 57 Prozent der Analysten die Aktie zum Kauf – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Dezember.

Umzug und weitere Staatsaufträge

Abseits des Großauftrags richten sich die Blicke auch auf den Standort des Unternehmens. Palantir bestätigte Pläne, den Hauptsitz von Denver nach Miami zu verlegen, womit der Konzern einem breiteren Trend in der Tech-Branche Richtung Florida folgt. Gleichzeitig rücken bestehende Verträge mit der Steuerbehörde IRS in den Fokus, die dem Unternehmen seit 2i018 bereits über 180 Millionen US-Dollar einbrachten – ein Umstand, der Datenschützer auf den Plan ruft.

Der Milliarden-Vertrag mit dem Heimatschutzministerium dient als wichtiger Vertrauensbeweis in einer volatilen Marktphase. Die entscheidende Bewährungsprobe für die Nachhaltigkeit der Wachstumsstory steht jedoch im Frühjahr an: Am 4. Mai 2026 wird Palantir die Zahlen zum ersten Quartal vorlegen. Dann muss das Management beweisen, dass die prognostizierte Umsatzsteigerung von rund 61 Prozent für das Gesamtjahr 2026 erreichbar bleibt.

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