Palantir Aktie: Citi ruft Superzyklus aus
Palantir polarisiert die Wall Street wie kaum ein anderer Technologiewert. Während Kritiker unablässig vor der extremen Bewertung warnen, gießt die Citigroup nun Öl ins Feuer der Optimisten. Die Großbank sieht nicht das Ende der Fahnenstange, sondern den Beginn eines massiven „Nachfrage-Superzyklus“, der die bisherigen Wachstumsprognosen in den Schatten stellen könnte.
Doppelter Wachstumsmotor
Die Analysten der Citigroup haben ihre Einschätzung für den Datenanalyse-Spezialisten von „Neutral“ auf „Buy“ angehoben und das Kursziel deutlich von 210 auf 235 US-Dollar nach oben korrigiert. Vom aktuellen Kursniveau aus impliziert dies ein Aufwärtspotenzial von rund 32 Prozent.
Haupttreiber für diesen Optimismus sind Gespräche mit IT-Entscheidern, die auf eine sprunghafte Erhöhung der Budgets für KI-Projekte hindeuten. Die Bank identifiziert dabei einen doppelten Wachstumsmotor:
* Kommerzieller Sektor: Die „Bootcamp“-Vertriebsstrategie beschleunigt die Neukundengewinnung massiv.
* Regierungsgeschäft: Hier erwarten die Experten durch steigende Verteidigungsbudgets einen regelrechten Boom.
Die Prognosen sind ambitioniert: Für das Jahr 2026 hält die Citi eine Umsatzwachstumsrate von 70 bis 80 Prozent für möglich. Allein das Regierungssegment soll um 51 Prozent wachsen – eine Schätzung, die satte 800 Basispunkte über dem aktuellen Marktkonsens liegt.
Bewertung als Risikofaktor
Doch die Euphorie hat ihren Preis. Nach einem Kursanstieg von rund 180 Prozent in den letzten zwölf Monaten bewegt sich die Aktie auf einem Bewertungsniveau, das kaum Fehler verzeiht. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 175 und einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von 116 ist Palantir weitaus teurer als etablierte Software-Größen wie Salesforce oder SAP. Dies setzt eine nahezu perfekte Exekution der Geschäftsstrategie voraus.
Ein weiteres Warnsignal kommt aus den eigenen Reihen des Unternehmens: In den vergangenen 90 Tagen wurden Insiderverkäufe im Umfang von über einer Million Aktien registriert.
Die Citigroup sieht dennoch eine Diskrepanz zwischen den steigenden Fundamentaldaten und dem zuletzt seitwärts laufenden Kurs. Ob sich der prognostizierte Superzyklus materialisiert, wird sich bei den kommenden Quartalszahlen zeigen müssen. Diese werden zum entscheidenden Katalysator dafür, ob die Bewertung in die hohen Erwartungen hineinwachsen kann.
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