Palantir Aktie: Citi dreht
Citigroup hat am Montag die Einschätzung für Palantir von „Neutral" auf „Buy/High-Risk" angehoben – und spricht von einem bevorstehenden „Supercycle". Die Begründung: Sowohl im kommerziellen als auch im staatlichen Sektor sieht die Bank deutlich steigende Nachfrage. Die Aktie reagierte mit Kursgewinnen und durchbrach dabei ein mehrmonatiges Widerstandsniveau.
Warum Citi optimistisch wird
Analyst Tyler Radke erwartet für 2026 deutlich nach oben korrigierte Gewinnschätzungen. Zwei Faktoren treiben diese Annahme: die beschleunigte Einführung von KI-Lösungen in Unternehmen und stark steigende Ausgaben im Verteidigungssektor. Branchengespräche zeigen, dass Konzerne ihre AI-Budgets ausweiten und aus der Testphase in den produktiven Einsatz übergehen.
Besonders bemerkenswert ist die Prognose für das Regierungsgeschäft. Citi rechnet für das Geschäftsjahr 2026 mit einem Umsatzplus von 51 Prozent gegenüber dem Vorjahr – rund 8 Prozentpunkte über dem Konsens der Wall Street. Im optimistischen Szenario könnte das Wachstum sogar 70 Prozent überschreiten. Als Treiber nennt Radke einen „Defense Supercycle", gestützt durch höhere Verteidigungsbudgets und Modernisierungsprogramme.
Kontrastprogramm zur Wall Street
Die Heraufstufung sticht heraus, weil der breite Analystenkonsens bei „Hold" liegt. Viele Beobachter kritisierten bislang die hohe Bewertung der Aktie – trotz eines Kursanstiegs von über 170 Prozent im vergangenen Jahr. Citi argumentiert jedoch, dass sich Bewertung und Fundamentaldaten entkoppelt haben: Seit Mitte 2025 bewegte sich der Kurs seitwärts, während die Umsatzschätzungen um mehr als 10 Prozent stiegen.
Die Einstufung reiht sich in jüngste positive Signale ein. Anfang Januar hatte bereits Truist Securities mit einem „Buy"-Rating nachgelegt und auf Palantirs Potenzial im KI-Boom verwiesen.
Zahlen als Lackmustest
Am 2. Februar 2026 nach Börsenschluss legt Palantir die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Die Zahlen werden zeigen, ob die von Analysten beschriebene starke Nachfrage sich tatsächlich niederschlägt – und ob die Prognosen des Managements die neue Zuversicht rechtfertigen.
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