Diginex Aktie: Vorsicht Unruhe!
Bei Diginex prallen zwei Welten aufeinander: Während das Unternehmen zuletzt einen CEO-Wechsel und mehrere Expansionsschritte meldete, hat sich die Stimmung am Markt deutlich eingetrübt. Heute hat Wall Street Zen das Papier von „Hold“ auf „Sell“ abgestuft – inmitten eines extrem schwachen Januars. Was wiegt für Anleger aktuell schwerer: die strategische Neuausrichtung oder der Vertrauensverlust im Kurs?
- Neues Rating: Wall Street Zen stuft auf „Sell“ herab
- Schlusskurs von gestern: 1,10 USD
- 1-Monats-Performance: -82,81 %
- Neuer CEO: Lubomila Jordanova (seit Mittwoch)
Downgrade trifft schwachen Januar
Die Herabstufung auf „Sell“ kommt nicht aus dem Nichts. Bereits vor gut einer Woche hatte Weiss Ratings seine negative Einschätzung („Sell (E+)“) bestätigt. Der Kursverlauf liefert den Hintergrund: Laut StockAnalysis verlor die Aktie im vergangenen Monat 82,81% an Wert.
Auch charttechnisch ist die Lage angespannt. Das 52-Wochen-Tief bei 1,03 USD liegt nur knapp unter dem Schlusskurs von gestern bei 1,10 USD. Gleichzeitig verläuft der 50-Tage-Durchschnitt mit 5,74 USD weit über dem aktuellen Niveau – ein Abstand, der die Wucht des Rücksetzers unterstreicht.
Umbau unter neuer Führung – und eine große Übernahme
Operativ meldete Diginex zuletzt mehrere einschneidende Schritte. Am Mittwoch ernannte das Unternehmen Lubomila Jordanova zur neuen CEO. Zuvor hatte Diginex Mitte des Monats die Übernahme von „Plan A“ für rund 64 Mio. USD abgeschlossen.
Zusätzlich folgte in der vergangenen Woche die Meldung über ein unterzeichnetes Joint-Venture-Abkommen für ESG-Infrastrukturprojekte in Mato Grosso (Brasilien). Die gleichzeitige Häufung expansiver Nachrichten bei stark fallendem Kurs zeigt vor allem eines: Der Markt bewertet die Risiken derzeit offensichtlich höher als die potenziellen Chancen aus den angekündigten Schritten.
Institutionelle Käufe – aber zeitlich davor
Im dritten Quartal gab es zudem Bewegung bei institutionellen Investoren. Bank of America stockte die Position um 625% auf 2.900 Aktien auf, Geode Capital erhöhte um 10% auf 19.315 Aktien. Wichtig dabei: Diese Anpassungen lagen zeitlich vor dem starken Kursrutsch im Januar und erklären die jüngste Schwäche daher nicht.
Unterm Strich bleibt das Bild klar: Nach dem Downgrade auf „Sell“ und dem Kurssturz rückt kurzfristig vor allem die Stabilisierung über dem Bereich um 1,03 USD in den Fokus, während die zuletzt gemeldeten Führungs- und Expansionsschritte am Markt bislang keine Entlastung gebracht haben.
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