Oxford Square Capital kämpft mit den Schattenseiten seiner Anlagestrategie. Während die Erträge zuletzt stabil blieben, sorgt der deutliche Wertverlust im Portfolio für Unruhe unter den Anlegern. Besonders die Konzentration auf komplexe Kreditverbriefungen rückt nun in den Mittelpunkt der Kritik.

Der CLO-Faktor als Belastung

Der jüngste Geschäftsbericht für das vierte Quartal 2025 offenbarte ein zweigeteiltes Bild. Zwar entsprach das Netto-Anlageergebnis mit 0,07 US-Dollar pro Aktie den Erwartungen, der Nettoinventarwert (NAV) brach jedoch um über 13 Prozent auf 1,69 US-Dollar ein. Marktbeobachter machen hierfür vor allem Verluste innerhalb des Portfolios aus Collateralized Loan Obligations (CLOs) verantwortlich.

Diese Strategie, die zu etwa 37 Prozent auf CLO-Eigenkapital und zusätzlich auf Software-Investments setzt, erweist sich in einem volatilen Marktumfeld als anfällig. Mit einem Kursrückgang von rund 37 Prozent innerhalb der letzten zwölf Monate spiegelt die Aktie, die zuletzt bei 1,50 Euro notierte, den Vertrauensverlust der Anleger deutlich wider.

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Marktreaktion und Dividendenpolitik

Die Reaktion der Marktteilnehmer fällt zunehmend vorsichtig aus. Ein steigendes Leerverkaufsinteresse deutet darauf hin, dass die Zweifel an einer schnellen Erholung der Substanzwerte zunehmen. Das Unternehmen hält dennoch an seiner Ausschüttungspolitik fest und hat für Ende März eine monatliche Dividende von 0,035 US-Dollar angekündigt. Für einkommensorientierte Anleger bleibt dies ein wichtiges Argument, auch wenn die Erosion des Portfoliowerts die langfristige Sicherheit dieser Zahlungen infrage stellt.

Ende April wird das Management die nächsten Quartalszahlen vorlegen. Bis dahin steht die Stabilisierung des Portfolios und der Umgang mit notleidenden Krediten im Fokus. Marktteilnehmer werden genau beobachten, ob die Strategie in einem unsicheren Zinsumfeld tragfähig bleibt oder weitere Abschreibungen auf die CLO-Positionen drohen.

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