Oxford Square Capital hat die Finanzergebnisse für das vierte Quartal 2025 vorgelegt und verdeutlicht damit die Herausforderungen im aktuellen Kreditumfeld. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen ein spürbarer Rückgang des Nettoinventarwerts (NAV) sowie Anpassungen bei den monatlichen Ausschüttungen. Anleger suchen nun nach Signalen für eine Stabilisierung des Portfolios in einem volatilen Marktumfeld.

Bewertungsverluste belasten das Ergebnis

Für das zum 31. Dezember 2025 endende Quartal wies das Unternehmen ein Nettoanlageergebnis (Net Investment Income) von rund 5,4 Millionen US-Dollar aus, was 0,07 US-Dollar pro Aktie entspricht. Das gesamte Anlageeinkommen belief sich im selben Zeitraum auf etwa 10,4 Millionen US-Dollar. Trotz dieser operativen Erträge geriet der innere Wert der Aktie unter Druck.

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Der Nettoinventarwert pro Aktie sank zum Jahresende auf 1,69 US-Dollar, nachdem er im Vorquartal noch bei 1,95 US-Dollar gelegen hatte. Verantwortlich für diesen Rückgang waren primär realisierte und nicht realisierte Verluste aus dem Investmentportfolio, die sich auf insgesamt 18,3 Millionen US-Dollar summierten. Kann die Fokussierung auf erstrangige Unternehmenskredite diese Volatilität in Zukunft abfedern? Das Management betonte in diesem Zusammenhang die Auswirkungen der allgemeinen Bedingungen an den Kreditmärkten, insbesondere bei den Bewertungen im Bereich der Verbriefungen von Unternehmenskrediten (CLO Equity).

Kapitalmaßnahmen und neue Ausschüttungsstrategie

Im Abschlussquartal 2025 blieb Oxford Square Capital auf der Investmentseite aktiv. Das Unternehmen tätigte Neukäufe im Volumen von 18 Millionen US-Dollar, während Rückzahlungen in Höhe von 7,4 Millionen US-Dollar verbucht wurden. Zur Stärkung der Kapitalbasis nutzte die Gesellschaft zudem ein laufendes Aktienangebot am Markt (At-the-market offering), durch das rund 4,3 Millionen neue Stammaktien ausgegeben wurden. Dies spülte dem Unternehmen Nettoerlöse von etwa 7,9 Millionen US-Dollar in die Kassen.

Parallel zu den Geschäftszahlen wurde die Ausschüttungspolitik für das Frühjahr 2026 konkretisiert. Der Verwaltungsrat legte monatliche Dividenden von 0,035 US-Dollar pro Aktie fest. Diese Anpassung markiert eine Veränderung gegenüber den Ausschüttungsniveaus der vorangegangenen Quartale und spiegelt die aktuelle Ertragslage sowie die Portfoliobewertungen wider.

An der Börse notierte die Aktie zuletzt bei 1,60 € und damit unter dem ausgewiesenen Nettoinventarwert, während sie auf Sicht von zwölf Monaten ein Minus von knapp 39 % verzeichnet. Für das zweite Quartal 2026 sind die Ausschüttungstermine bereits fixiert: Die monatlichen Zahlungen von 0,035 US-Dollar pro Anteilsschein werden jeweils zum Ende der Monate April, Mai und Juni geleistet.

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