Oxford Lane Capital Aktie: Strategiewechsel – Die Papiere des CLO-Spezialisten handeln derzeit mit einem deutlichen Abschlag zum geschätzten Nettoinventarwert (NAV). Doch hinter der vermeintlich günstigen Bewertung verbergen sich tiefgreifende Veränderungen. Mit einer gekürzten Dividende und sinkenden Vermögenswerten fragen sich Anleger: Ist der Abschlag eine Kaufgelegenheit oder eine Warnung?

Bewertungs-Lücke weitet sich aus

Der Fokus der Marktteilnehmer liegt aktuell auf der Diskrepanz zwischen Aktienkurs und innerem Wert. Am 17. Februar veröffentlichte das Management eine erste Schätzung für den Nettoinventarwert per Ende Januar 2026. Dieser liegt in einer Spanne zwischen 13,48 und 13,78 US-Dollar je Aktie. Marktbeobachter stellen fest, dass der aktuelle Börsenkurs signifikant unter dem Mittelwert dieser Spanne notiert.

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Doch der Trend zeigt abwärts: Zum Quartalsende am 31. Dezember 2025 lag der NAV noch bei 15,51 US-Dollar, was bereits einen deutlichen Rückgang gegenüber den 19,19 US-Dollar des Vorquartals darstellte. Das Management betonte, dass die Januar-Schätzung vorläufig sei und die endgültigen Zahlen für das im März endende Quartal nochmals abweichen könnten.

Dividendenkürzung als Stabilisator

Die Bewertungsfragen werden durch eine entscheidende Änderung in der Ausschüttungspolitik verstärkt. Das Unternehmen kündigte an, die monatliche Dividende ab April 2026 zu reduzieren. Dieser Schritt markiert eine Abkehr von der bisherigen Praxis und zielt darauf ab, mehr Liquidität im Unternehmen zu halten.

Hintergrund dieser Maßnahme ist der Plan, den Cashflow strategisch zu nutzen, um CLO-Eigenkapitaltranchen (Collateralized Loan Obligations) günstig am Sekundärmarkt zu erwerben. Das Management hofft, durch diese Reinvestitionen den unter Druck geratenen Nettoinventarwert zu stabilisieren oder perspektivisch wieder zu steigern. Obwohl die historischen Umsatzzahlen für die Geschäftsjahre 2023 und 2024 noch Wachstum zeigten, liegt der Fokus der Anleger nun primär auf der Substanzerhaltung.

Ob die Rechnung aufgeht, hängt davon ab, wie effektiv das freigewordene Kapital in den kommenden Monaten eingesetzt wird. Gelingt der Zukauf attraktiver Assets unter Wert, könnte die Strategie den NAV-Verfall stoppen. Scheitert dieser Ansatz, droht trotz des aktuellen Kursabschlags weiteres Ungemach für die rund 97,6 Millionen ausstehenden Aktien.

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