Ethereum: Kein Typfehler!
Ethereum steckt in einer spannenden Zwickmühle: Auf der einen Seite drückt die jüngste Korrektur auf die Stimmung. Auf der anderen Seite deuten On-Chain-Daten auf große Käufer hin, die genau diese Schwächephase nutzen. Was steckt hinter dem plötzlichen Sinneswandel der Großinvestoren?
Wale drehen innerhalb von 48 Stunden
Laut Daten des On-Chain-Anbieters CryptoQuant gab es bei sehr großen Ethereum-Adressen am Wochenende erst einen kräftigen Abverkauf – und kurz darauf eine fast vollständige Kehrtwende. Zwischen dem 9. und 12. Februar sollen Wallets mit 100.000 bis 1 Million ETH rund 1,3 Millionen ETH verkauft haben. Das belastete den Markt spürbar.
In den vergangenen 48 Stunden folgte dann die Gegenbewegung: Dieselbe Gruppe habe etwa 1,25 Millionen ETH zurückgekauft. Marktbeobachter, die von MEXC News zitiert werden, werten dieses Hin und Her als „gemischtes Signal“. Unterm Strich deutet es aber darauf hin, dass große Halter das Niveau um 2.000 US-Dollar als wichtige Zone betrachten und dort eher stabilisieren als weiter abgeben.
Harvard soll eingestiegen sein
Zusätzlichen Rückenwind liefert ein Bericht von TipRanks: Demnach hat die Harvard University am Montag eine neue Position in Ethereum eröffnet. Wie groß das Engagement des Stiftungsvermögens ist, bleibt offen.
Trotzdem ist die Signalwirkung nicht zu unterschätzen. Wenn eine der finanziell stärksten Universitäten der Welt in dieser Marktphase einsteigt, kann das als Hinweis gewertet werden, dass institutionelle Adressen Ethereum langfristig weiterhin etwas zutrauen – auch wenn der Kurs kurzfristig keinen klaren Aufwärtsimpuls zeigt.
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Ruhige Spotmärkte – trotz großer Transfers
Auffällig ist der Kontrast zwischen den großen Bewegungen „hinter den Kulissen“ und dem eher ruhigen Handel an den Börsen. Im Spotmarkt blieb die Aktivität laut Bericht vergleichsweise gedämpft; bei Binance lag das tägliche Volumen am Montag bei rund 486.000 ETH und damit deutlich unter dem 30-Tage-Durchschnitt.
Analysten interpretieren fallende Kurse ohne sprunghaft steigendes Verkaufsvolumen oft als Konsolidierungsphase. Der Gedanke dahinter: Statt Panikverkäufen findet eher eine Umschichtung statt – weg von kurzfristigen Mitnahmen, hin zu Akteuren mit längerem Atem.
Wichtige Punkte im Überblick:
- Große Wallets verkauften erst deutlich, kauften dann aber fast dieselbe Menge zurück.
- Harvard soll eine neue ETH-Position aufgebaut haben (Größe unbekannt).
- Spot-Handel blieb vergleichsweise ruhig, was gegen akuten Verkaufsdruck spricht.
Parallel läuft auch intern Bewegung: Laut CoinDesk gibt es einen Führungswechsel bei der Ethereum Foundation, weil Co-Executive-Director Tomasz Stańczak seinen Posten verlässt. Gleichzeitig treibt Vitalik Buterin die technische Debatte weiter und skizzierte zuletzt, wie Ethereum als neutrale Abwicklungsschicht für künftige KI-Netzwerke relevant sein könnte.
Zum Bild passt auch die Kurslage: Mit zuletzt 1.967,18 US-Dollar liegt Ethereum in den vergangenen 30 Tagen klar im Minus (−40,51%) – genau in dieser Schwächephase wirkt die jüngste Großinvestoren-Akkumulation wie ein möglicher Stabilisator rund um die 2.000-Dollar-Zone.
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