Oracle Aktie: Meta sorgt für Schub
Oracle steht oft im Schatten der reinen KI-Highflyer, doch am Freitag rückte der Software-Gigant durch einen strategischen Schachzug anderer Akteure in den Fokus. Ein Energie-Deal zwischen Meta Platforms und dem Kernkraft-Startup Oklo sorgte für Kauflaune bei Oracle-Anlegern. Marktbeobachter werten die Vereinbarung als indirekten, aber massiven Treiber für das Cloud-Geschäft des Konzerns.
Lachender Dritter im KI-Rennen
Der Kursanstieg von 4,68 Prozent auf 198,52 US-Dollar zum Wochenausklang basiert primär auf einer "Über-Bande"-Logik. Meta hat sich vertraglich riesige Mengen Atomstrom von Oklo für seine Rechenzentren im Mittleren Westen gesichert. Da der Social-Media-Konzern für seine "Llama"-KI-Modelle intensiv auf die Oracle Cloud Infrastructure (OCI) setzt, profitiert Oracle direkt von jeder Kapazitätserweiterung bei Meta.
Die Logik der Investoren ist klar: Ohne stabile Energie keine KI-Expansion bei Meta, und ohne Meta-Expansion weniger Auslastung für Oracle. Zusätzlich stützte eine Analyse der HSBC die Stimmung. Die Bank zählt Oracle zu den elf Aktien mit dem größten Überraschungspotenzial für die anstehende Berichtssaison.
Auftragsbestand explodiert
Untermauert wird der Optimismus durch fundamentale Kennzahlen, die weit über den Meta-Deal hinausgehen. Das Unternehmen beendete das Jahr 2025 mit einem Auftragsbestand (Remaining Performance Obligations), der auf 523 Milliarden US-Dollar beziffert wird – ein massiver Anstieg von 438 Prozent im Jahresvergleich.
Diese Nachfrage spiegelt sich auch in den jüngsten Zahlen wider:
* Der Cloud-Infrastruktur-Umsatz sprang im zweiten Quartal um 68 Prozent auf 4,1 Milliarden US-Dollar.
* Besonders die GPU-bezogenen Erlöse wuchsen um beachtliche 177 Prozent.
* Die gesamten Cloud-Einnahmen machen nun 50 Prozent des Gesamtumsatzes aus.
Massive Investitionen in die Zukunft
Das Management reagiert auf den Nachfrage-Boom mit einer aggressiven Investitionsstrategie. Die Prognose für die Investitionsausgaben (CapEx) im Geschäftsjahr 2026 wurde um 15 Milliarden auf rund 50 Milliarden US-Dollar angehoben. Ein Großteil dieser Mittel fließt in den Ausbau von Rechenzentren und die Installation neuer Chips, wie etwa im "SuperCluster" in Texas, der mit über 96.000 Nvidia-Prozessoren ausgestattet wird.
Für das laufende dritte Quartal stellt Oracle ein Umsatzwachstum von 19 bis 21 Prozent in Aussicht. Das Jahresziel für das Geschäftsjahr 2026 bleibt bei 67 Milliarden US-Dollar Umsatz, wobei das Unternehmen allein aus dem bestehenden Auftragsbestand bereits zusätzliche 4 Milliarden US-Dollar für das Jahr 2027 erwartet.
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