Oracle bereitet einen massiven Stellenabbau vor. Tausende Mitarbeiter weltweit sollen ihren Job verlieren – eine direkte Folge der milliardenschweren Investitionen in KI-Infrastruktur, die das Unternehmen finanziell unter Druck setzen. Während Oracle seine Rechenzentrumskapazitäten hochfährt, wird an anderer Stelle radikal gespart.

Rekordinvestitionen belasten die Kasse

Der Softwarekonzern hat seine Kapitalausgaben für das laufende Geschäftsjahr um 15 Milliarden US-Dollar nach oben korrigiert – insgesamt dürften nun rund 50 Milliarden US-Dollar in den Ausbau der Rechenzentrumsinfrastruktur fließen. Hintergrund sind langfristige Kapazitätsvereinbarungen mit großen Tech-Partnern, die KI-gestützte Cloud-Dienste nachfragen.

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Die aggressive Investitionsstrategie hinterlässt jedoch Spuren in der Bilanz. Berichten zufolge verzeichnete Oracle in der ersten Jahreshälfte einen erheblichen Liquiditätsabfluss. Die nun angekündigten Entlassungen sollen bereits in diesem Monat beginnen und mehrere Unternehmensbereiche betreffen. Bei rund 162.000 Mitarbeitern weltweit (Stand: Mai 2025) handelt es sich um einen spürbaren Einschnitt.

Expansion trotz Sparkurs

Parallel zum internen Kostendruck treibt Oracle seine internationale Präsenz voran. Am 5. März 2026 verhandelten Unternehmensvertreter mit aserbaidschanischen Behörden über die Einrichtung eines „Oracle Center of Excellence" in Baku. Im Fokus stehen digitale Transformation, souveräne Cloud-Lösungen und KI-Integration.

Die Zahlen zum dritten Geschäftsquartal, die Oracle am 10. März 2026 vorlegen wird, dürften zeigen, wie stark die massiven Infrastrukturprojekte die finanzielle Stabilität belasten. Für Anleger steht die Frage im Raum, ob sich die Wette auf den KI-Boom auszahlt – oder ob Oracle sich mit der Kapitalintensität übernommen hat.

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