OMV Petrom, die rumänische Tochter des österreichischen Energiekonzerns, greift im Schwarzen Meer zu. Mit einem 25-Prozent-Anteil am bulgarischen Offshore-Block „Han Tervel" erweitert das Unternehmen seine Explorationsbasis — und setzt dabei auf Erfahrungen, die es im eigenen Hinterhof bereits gesammelt hat.

Konsortium mit Shell und TPAO

Der Block umfasst rund 4.000 Quadratkilometer und liegt südlich des bekannten Blocks „Han Asparuh". Nach behördlicher Genehmigung verteilen sich die Anteile wie folgt: Shell bleibt Betreiber mit 42 Prozent, die türkische TPAO hält 33 Prozent, OMV Petrom übernimmt die verbleibenden 25 Prozent. Die Explorationslizenz läuft ab 2025 für fünf Jahre. Derzeit stehen die Auswertung von 3D-seismischen Daten und die Identifikation möglicher Bohrziele im Vordergrund.

Als Blaupause dient das rumänische Tiefseeprojekt „Neptun Deep". Die dort gewonnene operative Expertise soll die Erschließung von „Han Tervel" effizienter machen — ein logischer Schritt für ein Unternehmen, das seine Schwarzmeer-Präsenz systematisch ausbaut.

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Rückenwind vom Energiemarkt

Das geopolitische Umfeld spielt dem Projekt in die Hände. Ein Drohnenangriff legte in der Nacht zum 26. März die russische Großraffinerie „Kinef" nahe St. Petersburg lahm — eine Anlage, die für etwa 7 Prozent der russischen Raffineriekapazität steht. Solche Ausfälle an kritischer Infrastruktur stützen das Preisniveau am Energiemarkt und unterstreichen, warum europäische Versorgungsalternativen politisch wie wirtschaftlich an Bedeutung gewinnen.

Die OMV-Aktie notiert heute auf einem neuen 52-Wochen-Hoch von 61,75 Euro — ein Plus von knapp 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Expansion im Schwarzen Meer fügt diesem Bild ein weiteres strategisches Element hinzu: mehr Eigenversorgung, weniger Abhängigkeit, breitere Explorationsbasis.

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