OMV-Aktie: Recycling nach Maß!
Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos gab sich kürzlich OMV-Chef Alfred Stern die Ehre und sprach bei dieser Gelegenheit über das Thema Plastik. In der Verwertung von Plastikmüll erkennt Stern grundsätzlich große Chancen, auch für OMV. Daher investiert das Unternehmen auch im großen Stil und verfügt heute bereits nach eigenen Angabe bereits über Kapazitäten von mehr als 200.000 Tonnen für mechanisches Recycling sowie 16.000 Tonnen für chemisches Recycling.
Um in Zukunft aus dem Ganzen eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft entstehen zu lassen, brauche es neue Recycling-Technologien. Jene treten laut Stern gegen Lieferketten an, die über 70 bis 100 Jahre optimiert worden sein. Daher sei es aktuell für die Industrie schlicht günstiger, Plastik zu produzieren und nach der Nutzung wegzuwerfen, als es aufwendig aufzubereiten.
OMV fordert Freiraum ein
Stern warnt vor allzu strikten Vorgaben der Politik, da solche die noch jungen Entwicklungen bei frischen Technologien ausbremsen könnten. Um eines Tages aus eigener Kraft die Wettbewerbsfähigkeit erreichen zu können, scheint viel mehr Unterstützung gefragt zu sein. Innovationen seien der Schlüssel für Kostensenkungen, und erreichen ließen sich solche nur, wenn auch die Rahmenbedingungen stimmen.
Zur Sprache kam auch ein geplantes globales Plastikabkommen, bei dem sich OMV ebenfalls Augenmaß wünscht. Die unterschiedlichen Voraussetzungen in den Weltregionen müssten berücksichtigt werden. Denn war Industrieländer leisten können, könne Schwellenländer leicht überfordern. Wird in einem Vertrag dieser Umstand ignoriert, sei das Vorhaben zum Scheitern verurteilt. Zu guter Letzt kritisierte Stern den Export von Müll. Abfall solle als Rohstoff angesehen werden und in der heimischen Wirtschaft bleiben.
Mehr als Abfall
Die Ausführungen von Stern lassen vermuten, dass OMV beim Recycling noch große Pläne hat. Das scheint an der Börse gut anzukommen, wo ohnehin große Hoffnungen auf der Chemiesparte liegen. Die Aktie legte am Freitagmorgen um 1,2 Prozent bis auf 49,58 Euro zu, verdaut damit kleinere Rückschläge aus den letzten Tagen und flirtet schon wieder mit dem 52-Wochen-Hoch, das bei 49,80 Euro anzutreffen ist.
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