Der norwegische Wasserstoff-Spezialist Nel ASA sorgt für ordentlich Furore auf dem Parkett. Wer nur auf die nackten Verluste starrt, könnte glatt den Anschluss verpassen. Zwar meldete das Unternehmen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 einen historischen Rekordverlust, doch gleichzeitig zündet bei den Auftragseingängen die zweite Stufe. Es ist ein klassischer Spagat zwischen radikaler Bilanzbereinigung und einer geradezu explodierenden Nachfrage nach grüner Technologie.

Frühjahrsputz in der Bilanz

Um Platz für die Zukunft zu schaffen, hat das Management im vierten Quartal 2025 einen harten Schnitt gemacht. Durch massive Wertberichtigungen in Höhe von knapp 800 Millionen NOK trennte man sich konsequent von veralteten Technologien. Das drückte das Nettoergebnis zwar tief ins Minus, befreite Nel aber gleichzeitig von Altlasten. Dieser „bilanzielle Befreiungsschlag“ soll den Weg ebnen, um sich voll auf die nächste Generation von Elektrolyseuren zu konzentrieren – eine mutige Wette auf die eigene Innovationskraft.

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Auftragsboom und Samsung-Power

Während der Umsatz kurzzeitig schwächelte, lieferten die Neubestellungen einen echten Paukenschlag: Im letzten Quartal sprangen die Auftragseingänge um sagenhafte 364 % nach oben. Besonders die PEM-Sparte erweist sich als PS-starker Wachstumstreiber. Flankiert wird dieser Aufschwung durch die strategische Allianz mit Samsung Engineering. Der koreanische Gigant hält seit 2025 rund neun % der Anteile und bringt nicht nur frisches Kapital, sondern auch den nötigen Hebel für globale Großprojekte mit ein.

Gigawatt-Träume in Herøya

Mit Rückenwind durch EU-Fördergelder treibt Nel den Ausbau seiner Produktionsstätte in Herøya voran. Ziel ist eine massive Erhöhung der Kapazität auf zunächst ein Gigawatt, um die wachsende Auftragsflut überhaupt bewältigen zu können. Für Anleger bleibt die Aktie dennoch ein heißes Eisen. Zwar hat das Papier technisch die 50-Tage-Linie gekreuzt, doch das volatile Umfeld im Wasserstoffsektor verzeiht keine Fehler. Ob der „Riesensprung“ nachhaltig ist, wird sich spätestens am 22. April zeigen, wenn die nächsten Quartalszahlen anstehen.

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