Die Ölpreise beruhigen sich wieder etwas, nachdem die EU über die Freigabe strategischer Reserven diskutierte und US-Präsident Donald Trump von einem angeblich schnellen Ende des Irankriegs redete. Günstig ist das Ganze dadurch aber noch lange nicht geworden und die Verbraucher in Österreich bekommen noch immer schlechte Laune beim Blick auf die aktuellen Preise für Diesel und Benzin.

Für OMV scheinen steigende Ölpreise erst einmal eine sehr angenehme Sache zu sein. Schließlich ist der Konzern nur zu einem überschaubaren Teil im Nahen Osten aktiv, während Öl aus anderen Regionen munter mit im Preis steigt und die Marge damit zunimmt. Allerdings reagiert die Aktie dennoch nicht mit der nächsten Rallye. Denn der rasante Anstieg der Spritpreise ruft auch Widerstand hervor.

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Die Politik wird aktiv

In Österreich werden bereits Forderungen nach Maßnahmen laut, um die Anstiege bei den Spritpreisen einzudämmen. Bundeskanzler Stocker sprach sich für vorübergehende Steuersenkungen aus; SPÖ-Chef Babler könnte sich einen Preisdeckel vorstellen. In einem solchen Fall solle es eine Obergrenze bei 1,55 Euro für Diesel und 1,50 Euro für Benzin geben. Noch höhere Ölpreise würden dann der Marge von OMV zumindest an der Zapfsäule nicht weiterhelfen.

Passiert ist noch nichts und es gibt auch Stimmen, die vor vorschnellen Handlungen warnen. Dennoch ist den Anteilseignern von OMV anzumerken, dass sie noch mit Gegenwind rechnen. Die höheren Ölpreise werden daher nicht direkt abgefeiert, was auch mit der höheren Bedeutung des Chemiesektors zu tun hat. Letzterer könnte durch die derzeitigen Entwicklungen noch schwer unter Druck geraten.

OMV: Aufwärtstrend intakt

Wie auch der gesamte Markt wird die OMV-Aktie vor allem von Unsicherheit begleitet, sodass die Anteilseigner sich vom 52-Wochen-Hoch bei 58,25 Euro erst einmal verabschieden mussten. Gleichwohl bleibt der übergeordnete Aufwärtstrend intakt. Am Dienstagmorgen gab es auch schon wieder dezente grüne Vorzeichen zu sehen und der Kurs pendelte sich zum Vormittag bei 56,65 Euro ein. In Panik verfallen müssen Anleger noch nicht, doch ist aktuell kaum absehbar, wie die Lage morgen aussehen mag.

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