Kaum etwas bringt die Menschen in Europa derart schnell auf die Palme wie steigende Preise an den Zapfsäulen. Bedingt durch heftige Preissprünge bei Rohöl gab es genau das aber in den letzten beiden Wochen zu sehen. Die Kritik richtet sich in solchen Zeiten gerne gegen die Ölkonzerne und damit auch gegen das österreichische Unternehmen OMV. Dort sieht man die Ursachen für schwindelerregende Ölpreise aber auch an anderer Stelle.

In einem Interview mit "Die Presse" äußerte sich OMV-Chef Alfred Stern zur Problematik. Die Forderungen nach einem Preisdeckel oder künstlichen Preissenkungen bezeichnete er dabei als "jämmerlich". Zugleich machte er klar, dass OMV Treibstoff auch zu 0,80 Euro je Liter anbieten könne, so der Staat auf sämtliche Steuern und Abgaben verzichten würde. Über solche Einnahmen verdiene der Staat momentan kräftig mit an den höheren Preisen an den Zapfsäulen.

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OMV: Das könnte noch länger dauern

Zeitgleich stellte Stern darauf ein, dass die derzeitige Krise wohl noch länger anhalten könnte. Zwar wurden Mengen in Rekordhöhe von strategischen Reserven freigegeben. Stern rechnet jedoch vor, dass die rund 400 Millionen Barrel gerade einmal die Versorgung von vier Tagen sicherstellen würden. Würden nur die Mengen ersetzt werden, welche ansonsten die Straße von Hormus passieren, so reichten die Reserven für nur 14 Tage.

Da sich kein schnelles Ende beim Irankrieg abzeichnet, könnte die Rallye bei den Ölpreisen also noch nicht zu ihrem Ende gekommen sein. Das ist für OMV nicht nur eine gute Nachricht. Denn im Chemiesegment, welches beim Unternehmen zuletzt mehr in den Vordergrund gestellt wurde, könnten steigende Kosten auch für Gegenwind sorgen. Für den Moment zeigen die Anleger sich aber noch recht zuversichtlich.

OMV im Höhenflug

An manchen Tagen bekam zwar auch die OMV-Aktie es in den letzten Beiden mit Gegenwind zu tun. Doch davon konnte der Titel sich stets recht schnell wieder erholen. Ins Wochenende ging es in Wien mit einem Kurs von 58,80 Euro. Das sind knapp sechs Prozent mehr als vor einer Woche und acht Prozent mehr als vor einem Monat. An der Börse wird der Titel also klar als möglicher Profiteur der Krise gehandelt.

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