Ethereum: Absturz befürchtet?
Der Kryptomarkt erlebt derzeit eine drastische Korrektur, die Ethereum besonders hart trifft. Innerhalb nur einer Woche verlor die zweitgrößte Kryptowährung über ein Viertel an Wert und markierte neue Tiefststände. Während geopolitische Spannungen und massive Liquidationen den Kurs drücken, offenbart sich im Hintergrund eine interessante Diskrepanz zwischen ängstlichen ETF-Anlegern und kauffreudigen Großinvestoren.
Liquidationen und Makro-Sorgen
Verantwortlich für den massiven Kursrutsch ist eine Mischung aus makroökonomischem Gegenwind und marktinterner Panik. Innerhalb von nur 24 Stunden wurden laut Yahoo Finance Positionen in Bitcoin und Ethereum im Wert von 704 Millionen US-Dollar liquidiert. Dieser Dominoeffekt bei den Margin-Calls beschleunigte die Abwärtsspirale und drückte den Ethereum-Kurs auf ein neues 52-Wochen-Tief bei rund 2.052 US-Dollar.
Analysten sehen die Ursachen vor allem in der geopolitischen Unsicherheit, die Anleger in sichere Häfen flüchten lässt, sowie in Sorgen um die Liquiditätspolitik der US-Notenbank. Hinzu kommt politische Unruhe: Berichte über ein 500-Millionen-Dollar-Investment aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in eine Trump-nahe Krypto-Firma sorgten für Kontroversen und verunsicherten die Marktteilnehmer zusätzlich.
Wale nutzen die Panik
Während der Kurschart mit einem Minus von rund 27 Prozent auf Wochensicht ein düsteres Bild zeichnet, zeigen die Datenströme hinter den Kulissen ein geteiltes Lager. Institutionelle Anleger ziehen sich zurück: Ende Januar verzeichneten Ethereum-ETFs Abflüsse von über 70.000 ETH, was auf große Vorsicht hindeutet.
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Im Gegensatz dazu scheinen sogenannte "Wale" – Investoren mit riesigen Beständen – die niedrigen Kurse als Kaufgelegenheit zu nutzen. Daten zeigen, dass diese Großinvestoren ihre Bestände im Januar massiv aufgestockt haben, von rund 101 Millionen auf über 105 Millionen ETH. Diese Divergenz deutet darauf hin, dass kapitalstarke Marktteilnehmer langfristig von einer Erholung ausgehen, während das kurzfristige Sentiment extrem negativ bleibt.
Technische Entwicklung im Plan
Trotz der Turbulenzen am Markt läuft die technische Weiterentwicklung des Netzwerks ungestört weiter. Die Entwickler haben für das Jahr 2026 zwei wichtige Upgrades fest eingeplant: "Glamsterdam" soll in der ersten Jahreshälfte die Effizienz der Transaktionsausführung verbessern, während "Hegota" für die zweite Jahreshälfte angesetzt ist. Letzteres zielt darauf ab, durch neue Speicherstrukturen (Verkle Trees) die Anforderungen an Knotenpunkte zu senken.
Fundamental befindet sich Ethereum damit in einer paradoxen Situation: Die technische Roadmap wird konsequent abgearbeitet und das Netzwerk verbessert, doch der Preis wird momentan fast ausschließlich von externen Makro-Faktoren und der allgemeinen Risikoaversion an den Finanzmärkten diktiert. Solange der makroökonomische Druck anhält, dürfte die fundamentale Stärke des Netzwerks kurzfristig kaum positive Auswirkungen auf den Kurs haben.
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