OMV-Aktie: Barclays rümpft die Nase!
Kürzlich legte OMV frische Zahlen vor. Jene fielen zwar nicht katastrophal aus, enthielten aber durchaus den einen oder anderen Dämpfer. Dazu gehört vor allem eine eher schwache Schätzung für die Öl- und Gasproduktion im laufenden Jahr. Immerhin wird aber in Aussicht gestellt, dass sich die Lage im kommenden Jahr wieder aufhellt. Dann soll das Projekt Neptun Deep beträchtliche Mengen beisteuern. Vielleicht steigen bis dahin auch die Preise ein wenig.
Im besten Wissen darüber, dass die Anleger sich damit allein eher nicht abholen lassen, wurde der Ausblick noch mit einer respektablen Dividende versüßt. Das half der Aktie, sich auf hohem Niveau zu stabilisieren. Doch die Analysten von Barclays sind nicht überzeugt. Dort wird zwar von positiven Überraschungen bei Nettoergebnis und operativen Zahlen gesprochen. Beim Cashflow habe OMV jedoch enttäuscht.
Gesunkene Erwartungen
Letzteres nehmen die Experten zum Anlass, um ihre Gewinnaussichten nach unten zu korrigieren. Beim Gewinn je Aktie werden für das aktuelle Geschäftsjahr nur noch 5,61 Euro statt zuvor 5,80 Euro erwartet. Bei der Dividende wird zwar von einem positiven Trend ausgegangen. Das scheint aber als eingepreist angesehen zu werden, sodass das Kursziel nicht weiter steigt.
Es bleibt bei 47 Euro und liegt damit ein gutes Stück unter dem Kurs von heute Morgen bei 52,05 Euro. Folgerichtig spricht Barclays für OMV eine Verkaufsempfehlung aus. Zwar geht man nicht davon aus, dass die sehr positive Entwicklung aus dem Vorjahr sich direkt in Luft auflösen wird. Zumindest das weitere Aufwärtspotenzial scheint aus Sicht der Analysten aber verschwunden zu sein.
OMV schlägt sich wacker
Völlig ignorieren können die Märkte die eher bescheidenen Worte nicht. Doch Verluste von 0,8 Prozent am Donnerstagmorgen bringen die OMV-Aktie auch noch nicht ins Schwitzen. Trotz skeptischer Experten hält das Papier sich auf hohem Niveau und verteidigt damit auch den übergeordneten Aufwärtstrend. Allerdings wird OMV besser früher als später seine ambitionierten Wachstumsabsichten auch mit harten Zahlen untermauen müssen, um die Bullen bei Laune zu halten.
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