OMV-Aktie: Die Preisspirale dreht sich!
Eine Entlastung an der Zapfsäule lässt weiterhin auf sich warten. Wie am Samstag auf den Seiten der Wiener Börse zu lesen war, stieg der mittlere Preis für Diesel erstmals seit Kriegsbeginn auf über zwei Euro. 2,11 Euro mussten Kunden dafür in Österreich zuletzt im Schnitt zahlen und nur noch vereinzelt sollen Tankstellen den Kraftstoff für weniger als 2 Euro je Liter hergeben. Die Preissteigerung seit Kriegsbeginn beläuft sich auf rund 0,50 Euro.
Bei dieser Entwicklung dürfte die Kritik an Ölkonzernen wie OMV vermutlich nicht nachlassen. Mancher Beobachter vermutet, dass eine bewusste Bereicherung stattfindet und die Preise vielleicht etwas stärker ansteigen, als sie eigentlich müssten. OMV-Chef Alfred Stern stellte sich solcher Kritik allerdings bereits entgegen und rechnete in einem Interview mit "Die Presse" vor, dass der eigene Anteil an den Benzinpreisen eher überschaubar sei.
OMV sieht die Politik am Zug
Um die Spritpreise in der Krise zu senken, sieht OMV vor allem die Politik in der Pflicht. Durch das Senken von Steuern und Abgaben könne kurzfristig ein enormer Effekt erzielt werden. Tatsächlich ließ Wien in dieser Woche verkünden, die Steuer auf Benzin und Diesel um 0,05 Euro je Liter zu senken. Zusammen mit der Deckelung von Margen und weiteren Maßnahmen soll eine Entlastung von rund 0,10 Euro an der Zapfsäule ankommen.
Scharf geschaltet werden sollen diese Maßnahmen laut Medienberichten zum 1. April. Es könnte dann für die Mineralölkonzerne in Österreich also etwas ungemütlicher werden. Wie viel genau von höheren Benzinpreisen bei OMV und Co. landet, das lässt sich nur schwer abschätzen. An der Börse und anderswo dürfte aber weiterhin die Vermutung vorherrschen, dass die Krise sich nicht eben negativ auf die Bilanzen auswirkt.
OMV rudert zurück
Der Irankrieg hat indes auch für OMV negative Folgen. Als Folge davon sind Chemieunternehmen schwer unter Druck geraten und deren Bewertung hat sichtlichen Schaden genommen. Genau aus diesem Grund kündigte OMV an, den Börsengang des Joint Ventures Borouge Group aus das nächste Jahr zu verschieben. Die Fusion an sich soll weiterhin wie geplant über die Bühne gehen, doch Anleger müssen auf eine Beteiligung durch den Börsengang wohl noch etwas länger warten. Das trübte die Stimmung merklich und die OMV-Aktie legte inmitten ihres Höhenflugs zum Wochenende zunächst eine Verschnaufpause ein.
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