OMV-Aktie: Der nächste Schritt für Borouge!
In der letzten Woche sorgte OMV für Enttäuschung mit der Ankündigung, den Börsengang des zusammen mit Adnoc angepeilten Chemie-Joint-Ventures ins nächste Jahr zu verschieben. Das Unternehmen versprach jedoch, dass sich an den grundsätzlichen Fusionsplänen nichts geändert habe. Auf eben diese Worte folgen nun auch schon Tatsachen. Wie auf den Seiten der Wiener Börse zu lesen ist, bündelten die beiden Unternehmen ihre Anteile unter einer neuen Holding.
Die Borouge Group International (BGI) verfügt demnach un über 90 Prozent der Anteile am Petrochemiekonern Borouge. Dazu wurden 54 Prozent der Anteilsscheine von Adnoc und weitere 34 Prozent von der OMV-Tochter Borealis eingesammelt. Die restlichen zehn Prozent der Anteile befinden sich im Streubesitz. Ausstehend ist nun noch die Integration des Kunststoffherstellers Nova Chemicals.
Große Pläne bei OMV
Nachdem auch dieser Schritt gegangen wurde, soll der neue Konzern mit einer Kapazität von 13,6 Millionen Tonnen zu einem der größten Polyolefin-Produzenten auf dem Planeten avancieren. Der Sitz des Unternehmen soll sich in Österreich befinden. OMV stellte ursprünglich auch für die Aktionäre erfreuliche Effekte in Aussicht. Aufgrund des verzögerten Börsengangs reduzieren sich für 2026 die Dividenden aber erst einmal merklich.
Allerdings steht zu vermuten, dass OMV mit seiner Entscheidung nicht ganz falsch lag. Denn aufgrund der derzeitigen Ölkrise steuert die ohnehin unter Druck stehende Chemiebranche bereits auf die nächste Krise zu. Das treibt die Bewertungen im hohen Tempo in Richtung Süden und hätte bei einem schnellen Börsengang vielleicht für Enttäuschung gesorgt. Statt dieses Risiko einzugehen, will OMV nun schlicht auf einen günstigeren Zeitpunkt warten.
Die OMV-Aktie hält sich wacker
Für die Anteilseigner ergeben sich aus der Meldung keine großen Überraschungen mehr. Die Fusion schreitet voran und scheint nach Plan zu verlaufen, was im Kurs von OMV schon als eingepreist gilt. Steigende Ölpreise könnten dem Öl- und Gaskonzern potenziell Vorteile einbringen. Doch nicht einmal das schützt heute vor roten Vorzeichen. Mit Abschlägen von 0,9 Prozent bis zum Mittag schlug die OMV-Aktie sich besser als der ATX, blieb aber dennoch im roten Bereich.
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