OMV Aktie: BlackRock greift zu
BlackRock hat zum Jahreswechsel seine Position in der OMV deutlich aufgestockt. Der weltgrößte Vermögensverwalter hält nun 4,02 Prozent der Stimmrechte am österreichischen Energiekonzern – ein klares Signal institutionellen Vertrauens. Besonders bemerkenswert: Der Aufbau der Position erfolgte während einer Kurskorrektur vom 52-Wochen-Hoch.
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
- BlackRock erhöht Beteiligung auf 4,02% (3,85% direkt, 0,16% über Finanzinstrumente)
- Stimmrechtsmitteilung vom 30. Dezember 2025
- Jahresperformance 2025: Plus 23 Prozent
- Dividendenrendite: 12,7 Prozent
Timing spricht Bände
Die Aufstockung fällt in eine Phase, in der die Aktie von ihrem Dezember-Hoch bei 49,64 Euro zurückgekommen war. BlackRock nutzte offenbar die Schwäche gezielt. Institutionelle Investoren dieser Größenordnung erweitern ihre Positionen selten ohne fundamentale Überzeugung.
Die Marktkapitalisierung der OMV liegt bei rund 15,4 Milliarden Euro. Trotz niedriger Öl- und Gaspreise gehörte der Titel 2025 zu den stärksten Performern im ATX.
Strategische Neuaufstellung läuft
Der Konzern hat im Herbst wichtige Weichen gestellt. Die Fusion der Chemietochter Borealis mit Borouge zur Borouge Group International (BGI) soll im ersten Quartal 2026 abgeschlossen werden. BGI wird dann zum viertgrößten Polyolefin-Produzenten weltweit aufsteigen.
Die neue Dividendenpolitik sieht vor, 50 Prozent der BGI-Dividenden plus 20 bis 30 Prozent des operativen Cashflows auszuschütten. Das Investitionsvolumen bis 2030 liegt bei durchschnittlich 2,8 Milliarden Euro jährlich. Die Produktion soll auf rund 400.000 Barrel Öläquivalent pro Tag steigen.
Parallel investiert OMV in grünen Wasserstoff: Eine 140-Megawatt-Anlage entsteht in Kooperation mit Masdar. Das Neptun Deep-Projekt im Schwarzen Meer bleibt im Zeit- und Budgetrahmen, erstes Gas wird 2027 erwartet.
Charttechnische Marken im Blick
Die Aktie hat zuletzt die 50-Tage-Linie bei 48,06 Euro nach unten durchbrochen. Analysten sehen das durchschnittliche Kursziel bei 50,95 Euro, die Spanne reicht von 43 bis 62 Euro. Mit einer Dividendenrendite von 12,7 Prozent bietet der Titel eine der höchsten Ausschüttungen in der europäischen Energiebranche.
Das BlackRock-Engagement dürfte den Titel weiter auf dem Radar institutioneller Investoren halten. Die strategische Neuausrichtung mit Fokus auf Chemie und grüne Energien läuft planmäßig – ein Umstand, den der Vermögensriese offenbar honoriert.
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