OHB stellt sich strategisch breiter auf: Bestätigte Gespräche mit Rheinmetall und ein deutlich angehobener Ausblick geben dem Raumfahrtunternehmen Rückenwind in der Wahrnehmung vieler Anleger. Entscheidend ist dabei weniger ein einzelnes Projekt, sondern die Kombination aus möglicher Zusammenarbeit bei öffentlichen Aufträgen und konkreten Wachstumszielen. Was steckt hinter der Annäherung – und wie belastbar sind die ambitionierten Vorgaben?

  • Kooperation im Gespräch: OHB bestätigt seit 26. Januar Gespräche mit Rheinmetall
  • Ausblick 2026: 1,4 Mrd. Euro Gesamtleistung, 11 % EBITDA-Marge
  • Ziel 2028: Gesamtleistung über 2,0 Mrd. Euro
  • Nächste Termine: Jahresergebnisse 2025 am 19. März, Hauptversammlung 24. Juni

Gespräche mit Rheinmetall: Fokus auf öffentliche Vergaben

OHB hat offiziell bestätigt, sich in Gesprächen mit der Rheinmetall Group zu befinden. Im Kern geht es um eine mögliche Kooperation, um sich gemeinsam an öffentlichen Vergabeverfahren zu beteiligen.

Damit rückt ein Feld stärker in den Blick, das zuletzt an Bedeutung gewonnen hat: Verteidigungsbezogene Anwendungen im Weltraum. Konkrete Vertragsdetails wurden in der Mitteilung allerdings nicht genannt – es bleibt bei der bestätigten Gesprächslage und dem Kooperationsrahmen „gemeinsame Ausschreibungen“.

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Angehobener Ausblick: Wachstum mit klaren Zielmarken

Das zweite zentrale Signal kam bereits zuvor: Auf dem Kapitalmarkttag am 20. Januar hat das Management die Prognose für die kommenden Jahre angehoben. Für 2026 stellt OHB eine Gesamtleistung von 1,4 Milliarden Euro bei einer EBITDA-Marge von 11 % in Aussicht.

Noch wichtiger für die mittelfristige Einordnung ist die Zielmarke bis 2028: Dann soll die Gesamtleistung auf über 2,0 Milliarden Euro steigen. Diese Vorgaben bilden das Fundament, auf dem auch mögliche zusätzliche Impulse aus Kooperationen aufsetzen könnten.

Operatives Signal: MTG-S1 liefert erste Daten

Operativ konnte OHB zuletzt einen sichtbaren Meilenstein vermelden: Der Wettersatellit MTG-S1, bei dem OHB als Hauptauftragnehmer fungierte, lieferte Ende Januar erste Daten aus der geostationären Umlaufbahn. Solche Fortschritte sind zwar kein Ersatz für Finanzkennzahlen, zeigen aber, dass Projekte in den Betrieb übergehen.

In den nächsten Wochen wird der Blick vor allem auf den 19. März gehen: Dann veröffentlicht OHB die Jahresergebnisse für 2025. Zudem ist die ordentliche Hauptversammlung für den 24. Juni angesetzt.

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