Pünktlich zum Start des Munich Space Summit präsentiert sich der Bremer Raumfahrtkonzern in Bestform. Während zivile Projekte wie Wettersatelliten das operative Fundament bilden, rückt ein völlig anderer Sektor in den Mittelpunkt der Anleger. Die zunehmende Verzahnung von Raumfahrt und militärischer Verteidigung eröffnet dem Unternehmen neue, milliardenschwere Perspektiven.

Rekordwerte stützen den Kurs

Der jüngste Kursanstieg von über fünf Prozent ruht auf einem massiven Zahlenwerk. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 kletterte die Gesamtleistung um 21 Prozent auf rund 1,25 Milliarden Euro. Auch die Profitabilität zog spürbar an: Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) erreichte 125,6 Millionen Euro.

Ein entscheidender Pfeiler für die zukünftige Planungssicherheit ist der historische Auftragsbestand von 3,19 Milliarden Euro. Darin enthalten ist der im März finalisierte ESA-Auftrag über 248 Millionen Euro. Hierbei übernimmt die schwedische Tochtergesellschaft die Federführung für den Bau von 20 neuen Wettersatelliten.

Militärische Allianzen im Visier

Mit dem heute beginnenden Branchen-Event in München rückt die strategische Rolle der Bremer in der europäischen Sicherheitsarchitektur ins Rampenlicht. Das Unternehmen führt aktuell Gespräche mit Partnern wie Rheinmetall über Kooperationen bei großen öffentlichen Vergabeverfahren.

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Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Projekt SATCOMBw Stufe 4. Dieses milliardenschwere Vorhaben zur militärischen Satellitenkommunikation der Bundeswehr verdeutlicht das Potenzial für die Industrie. Marktbeobachter werten diese Kombination aus ziviler Raumfahrtkompetenz und Verteidigungstechnologie als zentralen Wachstumspfad für die kommenden Jahre. Analysten von NuWays bestätigten in diesem Umfeld zuletzt ihre Kaufempfehlung.

Börsennotierung bleibt bestehen

Trotz des Einstiegs der Investmentgesellschaft KKR im Jahr 2023 erteilte CEO Marco Fuchs einem Rückzug vom Kapitalmarkt eine klare Absage. Die Transparenz einer Börsennotierung stärke das Vertrauen öffentlicher Auftraggeber enorm und sichere den Zugang zu frischem Kapital.

Für das laufende Geschäftsjahr 2026 peilt das Management nun eine Gesamtleistung von 1,4 Milliarden Euro bei einer EBITDA-Marge von rund elf Prozent an. Die nächsten konkreten Impulse für die Aktie liefert der Konzern am 7. Mai 2026 mit der Vorlage der Ergebnisse für das erste Quartal.

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