OHB Aktie: Gigantische Chance
Der Bremer Raumfahrtkonzern greift nach den Sternen – und nach einem Milliarden-Topf der Bundeswehr. Eine offiziell bestätigte Annäherung an den Rüstungsriesen Rheinmetall könnte die bisherigen Dimensionen des Unternehmens sprengen. Geht es hier nur um eine Kooperation oder bereitet sich OHB auf den größten Auftrag der Firmengeschichte vor?
Allianz gegen Airbus
Die Nachricht schlug Wellen: OHB bestätigte am 26. Januar laufende Gespräche mit dem Rheinmetall-Konzern. Ziel ist eine Kooperation bei kommenden staatlichen Vergabeverfahren. Im Zentrum steht dabei das militärische Satelliten-Kommunikationssystem „SatcomBw Stufe 4“.
Die Dimensionen dieses Projekts sind gewaltig. Medienberichten zufolge könnte das Auftragsvolumen bis zu zehn Milliarden Euro betragen. Die Ausschreibung der Bundeswehr wird noch für diesen Monat, Februar 2026, erwartet. Eine Partnerschaft mit Rheinmetall würde die Chancen von OHB im Wettbewerb gegen den Platzhirschen Airbus Defense and Space, der die vorangegangenen Stufen realisierte, massiv erhöhen.
Auftragsbücher füllen sich
Das operative Fundament für solche Großprojekte scheint gelegt. Bereits auf dem Capital Market Day am 20. Januar hob das Management den Wachstumsausblick für die kommenden Jahre an. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache:
* Der Auftragseingang kletterte 2025 um 24 Prozent auf rund 2,1 Milliarden Euro.
* Der feste Auftragsbestand wuchs um beachtliche 47 Prozent auf über 3,1 Milliarden Euro.
* Für 2025 wird eine Gesamtleistung von 1,2 Milliarden Euro bei einer EBITDA-Marge von rund 9 Prozent erwartet.
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Parallel dazu treibt der Konzern die Industrialisierung seiner Fertigung voran. Die Übernahme des TechniSat-Werks in Schöneck und die vollständige Integration der MT Aerospace AG im vergangenen Oktober unterstreichen den Anspruch, künftig Satelliten in größeren Stückzahlen produzieren zu können. Auch technologisch lieferte OHB Ende Januar mit den ersten Bildern des Wettersatelliten MTG-S1 einen wichtigen Leistungsnachweis.
Wichtige Entscheidungen stehen an
Neben den operativen Erfolgen sorgte der Vorstand auch strukturell für Klarheit: Ein Delisting, also ein Rückzug von der Börse, ist derzeit nicht geplant.
Für Anleger richtet sich der Blick nun auf die konkrete Ausgestaltung der Ausschreibung im Februar. Sollte sich die Allianz mit Rheinmetall formieren und den Zuschlag erhalten, wäre das mittelfristige Ziel von jährlich drei Milliarden Euro Auftragseingang vermutlich konservativ geschätzt. Die nächsten belastbaren Finanzdaten liefert das Unternehmen am 19. März 2026 mit dem Jahresabschluss.
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