Rolls-Royce Aktie: Wachstum spürbar!
Rolls-Royce hat in den vergangenen Wochen an der Börse Federn gelassen — vom Februar-Hoch bei 1.420 Pence fiel die Aktie zeitweise um mehr als 13%. Gleichzeitig liefert das Unternehmen gerade zwei technologische Weichenstellungen, die das langfristige Wachstumsbild deutlich schärfen: ein EU-Förderprojekt für den Triebwerk der nächsten Generation und eine historische Genehmigung im Nuklearbereich.
EU-Millionen für das Triebwerk von morgen
Anfang März sicherte sich Rolls-Royce 64 Millionen Euro aus dem Clean Aviation Joint Undertaking der Europäischen Union. Das Geld fließt in das UNIFIED-Projekt, das die Entwicklung und Erprobung des UltraFan-30-Demonstrators vorantreiben soll — Bodentests sind für 2028 geplant, Flugtests sollen folgen.
Das Triebwerk ist technisch ambitioniert: Mit einem Druckverhältnis von 50:1 zielt der UltraFan 30 auf eine Kraftstoffersparnis von 20 Prozent gegenüber aktuellen Antrieben. Für Rolls-Royce ist das Programm strategisch bedeutsam. CEO Tufan Erginbilgic hat angedeutet, dass der Konzern in den Markt für Schmalrumpfflugzeuge zurückkehren könnte — ein Segment, das er zugunsten von Großraumplattformen wie dem Boeing 787 und dem Airbus A330neo aufgegeben hatte.
Erster SMR mit britischer Zulassung
Parallel dazu erhielt Rolls-Royce im Nuklearbereich einen Meilenstein, der in der Branche seinesgleichen sucht. Am 13. März erteilte die britische Umweltministerin Emma Reynolds dem Rolls-Royce-SMR-Design die regulatorische Rechtfertigung — als erster kleiner modularer Reaktor überhaupt, der diese Genehmigung in Großbritannien erhält.
Die Entscheidung besagt, dass der Nutzen des Reaktordesigns mögliche Gesundheits- und Umweltrisiken überwiegt. Der Reaktor durchläuft seit August 2024 die detaillierte Bewertungsphase des britischen Generic Design Assessment, der Abschluss ist für August 2026 vorgesehen. Eine finale Investitionsentscheidung wird für 2029 erwartet. Als Standort hat die Regierung bereits Wylfa auf der walisischen Insel Anglesey für drei Anlagen benannt.
Starke Zahlen als Rückendeckung
Beide Technologieprogramme stützen sich auf eine deutlich verbesserte Bilanz. Für das Geschäftsjahr 2025 meldete Rolls-Royce einen Anstieg des bereinigten Betriebsgewinns um 41 Prozent auf 3,46 Milliarden Pfund sowie einen freien Cashflow von 3,3 Milliarden Pfund. Besonders dynamisch entwickelte sich das Segment Power Systems: Der Umsatz stieg um 19 Prozent auf knapp 5 Milliarden Pfund, der Auftragseingang im Bereich Rechenzentrumsprodukte legte um 85 Prozent zu.
Auf dieser Grundlage kündigte das Management ein erstes mehrjähriges Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 7 bis 9 Milliarden Pfund für den Zeitraum 2026 bis 2028 an — davon sollen 2,5 Milliarden Pfund noch in diesem Jahr fließen.
Heute legte die Aktie rund 5,75 Prozent zu und notiert bei 13,98 Euro, liegt damit aber noch deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch. Die nächsten Fixpunkte für Anleger sind die Hauptversammlung am 30. April 2026 und der Halbjahresbericht am 30. Juli 2026.
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