Die österreichische Wirtschaft hat so mit ihren Problemen zu kämpfen, allerdings nutzen die Unternehmen auch in schwierigen Zeiten manche Chance. Gute Geschäfte werden in Mittel- und Osteuropa gemacht, wo beispielsweise Unternehmen wie die Vienna Insurance Group hervorragendes Wachstum vorweisen können. Auch bei der Österreichischen Post spielen die Märkte östlich der Heimat eine tragende Rolle.

Genau das wird nun durch eine neuerliche Übernahme unterstrichen. Die am Montag bekannt wurde, schluckt die Post den ungarischen Paketdienstleister Delivery Solutions Zrt. mitsamt dessen Marke Sameday Hugnaray und etwa 1.100 Paketstationen. Letztere sollen in die bereits bestehende Tochter Express One Hungary integriert werden. Der Logistikkonzern sichert sich Zugang zu einem Mitbewerber mit einem Umsatz von rund 22 Millionen Euro im letzten Geschäftsjahr und einer monatlichen Paketmenge im siebenstelligen Bereich.

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Österreichische Post: Gezieltes Wachstum

Die Meldung folgt nur kurz auf neue Rekorde im vergangenen Jahr. 2025 konnte die Österreichische Post mehr Pakete als je zuvor ausliefern. Mit Übernahmen dürfte diese Zahl sich weiter steigern, was den Anlegern nur recht sein dürfte. Post-Generaldirektor Walter Oblin sieht in der jüngsten Übernahme einen gezielten Schritt, um das Wachstum im internationalen Paketgeschäft vorantreiben zu können.

Über den Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht und das Vorhaben muss noch von den zuständigen Aufsichtsbehörden abgesegnet werden. Euphorie kam an der Börse ob der Mitteilung nicht auf. Die Österreichische Post-Aktie machte es sich zu Wochenbeginn knapp oberhalb von 32 Euro bequem, wo sie nach leichten Verlusten am Dienstagmorgen bisher auszuharren weiß.

Blick in die Heimat

Zwar wird die Expansionsstrategie der Österreichischen Post von den Börsianern weitgehend begrüßt. Allerdings lassen sich die Chancen nur schwer einschätzen, wenn kein Übernahmepreis mitgeteilt wird. Davon ab richtet sich der Blick auch unweigerlich auf die heimische Konjunktur, die sich noch immer etwas mau zeigt. Eine Erholung in Gesamteuropa bleibt das angenehmste Szenario, doch abseits kleiner Anzeichen und großer Hoffnungen gibt es diesbezüglich noch keine Neuigkeiten.

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