Vor Kurzem gab die Oberbank bekannt, dass der langjährige Generaldirektor und Vorstandsvorsitzende Franz Gasselsberger sich zum Jahresende vorzeitig verabschieden wird. Am Mittwoch informierte das Unternehmen nun auch über den auserkorenen Nachfolger. Übernehmen wird der aktuelle Vorstandsdirektor Martin Seiter. Außerdem wird Florian Hagenauer zum stellvertretenden Generaldirektor ernannt und bereits im Oktober tritt Rainer Polster ein neues Amt als Vertriebsvorstand an.

Die Oberbank sieht mit diesen Maßnahmen den Generationenwechsel im Unternehmen als abgeschlossen an. Vom scheidenden Chef Gasselsberger gab es zu der Gelegenheit viel Lob für seinen designierten Nachfolger. Seiter habe das Bankgeschäft "von der Pike auf gelernt", verfüge über hohes Ansehen bei Mitarbeitern sowie Kunden und bringe alles mit, was man von einem Generaldirektor der Oberbank erwarten darf.

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Die Oberbank setzt auf den eigenen Vorstand

Der Aufsichtsratsvorsitzende Andreas König ließ derweil wissen, dass es dem Aufsichtsrat sehr wichtig gewesen sei, die Chefposition mit einem erfahrenen Vorstandsmitglied aus den eigenen Reihen zu besetzen. Damit dürfte die Oberbank vermutlich gegenüber Kunden und Aktionären auch ein Stück weit Beständigkeit ausstrahlen wollen. Das ist eine Qualität, die in unsicheren Zeiten schwer gefragt ist.

Die Oberbank-Aktie reagierte auf die Nominierung zwar nicht weiter. Sie kann sich aber auch weiterhin spontane Kurseinbrüche sparen, währen viele andere Titel aus dem Bankensegment gehörig unter Druck geraten. Profitieren kann die Oberbank von einem vergleichsweise bodenständigen Geschäftsmodell, bei dem das Investmentbanking nur eine untergeordnete Rolle spielt. Beim Aktienkurs macht sich aber auch ein für gewöhnlich eher geringes Handelsvolumen bemerkbar.

Kurs gesetzt

Für die Anleger bedeuten die neuen Nominierungen bei der Oberbank vor allem Klarheit, und das mit einer recht üppigen Vorlaufzeit. Auch das spricht nur noch weiter dafür, dass es hier unangenehme Überraschungen eher nicht geben wird. Kombiniert mit recht verlässlichen Dividenden bleibt die Aktie auch in unsicheren bis chaotischen Zeiten beliebt unter den Anteilseignern, die sich nur selten von ihren Papieren trennen möchten.

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