Wie die Österreichische Post am Freitag mitteilen ließ, konnte die Übernahme des bulgarischen e-Commerce-Spezialisten euShipments.com mittlerweile abgeschlossen werden. 55 Millionen Euro wurden davon in die Hand genommen mit der Option, noch ausstehende 30 Prozent im Laufe der nächsten vier Jahre zuzukaufen. Das Unternehmen holt sich nach eigenem Bekunden einen Dienstleister aus einer stark wachsenden Region ins Boot.

Erst kürzlich habe euShipments.com zwei neue Standorte in Spanien und Italien eröffnet und damit die Lagerfläche um mehr als ein Drittel erhöht. Die Österreichische Post erhofft sich schnellere Transportzeiten nach Südeuropa und will damit ihre Kompetenzen in dieser Region stärken. Für ein wenig gute Stimmung sorgte das am Freitag durchaus. In einem angeschlagenen Marktumfeld konnte der Aktienkurs leicht bis auf 34,30 Euro zulegen.

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Schwere Zeiten für die Österreichische Post

Für einen Kursgewinne auf Wochensicht hat es allerdings nicht gereicht. Dafür verantwortlich ist, Sie ahnen es, der Irankrieg. Jener hat die Börsen insgesamt fest im Griff, unter anderem aufgrund rasant steigender Preise für Öl und Gas. Jene wiederum befeuern Inflationssorgen, was für die Österreichische Post nicht irrelevant ist. Schließlich hat eine hohe Inflation in Europa schon einmal für Konsumschwäche und damit auch eher maue Paketzahlen gesorgt.

Noch ist nicht in Stein gemeißelt, dass sich ein solches Szenario wiederholen wird. Die Sorge davor reicht aber aus, um die Börsianer in die Defensive zu befördern. Dass die Österreichische Post genau jetzt auch mögliche Wachstumssignale aussenden kann, lindert den Schmerz etwas. Es reicht aber offensichtlich nicht aus, um sich gegen den Markttrend zu stemmen.

Die quälende Ungewissheit

Die Lage im Nahen Osten bleibt unübersichtlich und es ist momentan nicht absehbar, welche Konsequenzen sich aus dem Konflikt noch ergeben mögen. Optimisten sehen die Möglichkeit, dass die Österreichische Post letztlich unberührt bleibt und die Verluste der letzten Tage wieder aufgelesen werden können. Zumindest bisher nagt die Unsicherheit aber noch an den Bullen, welche sich auch mit Übernahmen nur teilweise trösten lassen.

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