Österreichische Post-Aktie: Versuchsobjekt!
Ein großes Problem bei erneuerbaren Energien bleibt bis heute, dass es an Speichermöglichkeiten fehlt, welche Phasen von wenig Sonne und Wind überbrücken können. Als eine Lösung dafür wird gerne das bidirektionale Laden von E-Autos ins Spiel gebracht. In einigen europäischen Ländern wird dies bereits erprobt oder gar im kleinen Rahmen praktiziert. In Österreich ist das Ganze allerdings kaum vorhanden.
Die Österreichische Post scheint nun ihren Teil beitragen zu wollen, um genau daran etwas zu ändern. Zusammen mit EVN und dem Verteilnetzbetreiber Netz Niederösterreich testet der Logistikkonzern an einem Standort in Mautern das bidirektionale Laden bei eigenen Transportern. Jene sollen den während der Standzeiten erzeugten Strom speichern und zu einem späteren Zeitpunkt wieder abgeben können.
Die Post als Stromspeicher
Letzteres könnte beispielsweise am Wochenende oder an Nachmittagen der Fall sein. Die Post wird damit zum Stromspeicher in der Region. Das passiert zunächst nur in einem überschaubaren Ausmaß, was die Netze kaum nennenswert entlasten wird. Angestrebt wird aber vor allem ein Erkenntnisgewinn bezüglich der Alltagstauglichkeit solcher Lösungen. Sollte der Praxistest gelingen, könnte die E-Flotte der Österreichischen Post laut Generaldirektor-Stellvertreter Peter Umundum in Zukunft zu einem großen Stromspeicher mutieren.
Damit es damit klappt, braucht es natürlich noch einen regulatorischen Rahmen. Die Projektpartner rechnen damit, dass jener ab Anfang kommenden Jahres stehen wird. Für die Anleger könnten sich im besten Fall neue, weitgehend passive Einnahmen ergeben. Wie hoch jene ausfallen mögen, darüber lässt sich gegenwärtig aber nur spekulieren.
Die Sorgen überwiegen
Im besten Fall kann die Österreichische Post aus aus ihren Fahrzeugen von bloßen Assets zu Umsatzbringern aufsteigen lassen. Für solche langfristigen Überlegungen interessieren die Börsen sich aktuell aber eher weniger. Dort überwiegen stattdessen Sorgen um den Irankrieg, steigende Energiepreise, Inflation und mögliche Auswirkungen auf die Konsumlaune. Der Österreichischen Post beschert dies eine Korrektur, die sich heute Morgen mit Verlusten von 2,1 Prozent fortsetzte und den Kurs auf 33 Euro zurückbeförderte.
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