Österreichische Post-Aktie: International erfolgreich!
Zu Wochenbeginn erst wurde bekannt, dass die Österreichische Post in Ungarn mit einer neuerlichen Übernahme das Wachstum weiter vorantreiben möchte. Die Geschäfte in der Heimat sollen deshalb aber nicht vernachlässigt werden. Dort konnte die Post sich in einer Ausschreibung zum internationalen Briefversand des Bundes gegen weitere Bewerber durchsetzen. Damit wird dem Unternehmen nun ein Auftrag bis zum Jahr 2030 erteilt.
Verantwortlich ist die Österreichische Post sowohl für den Versand von Briefen als auch die regelmäßige Abholung. Finanzielle Details zur Vereinbarung wurden nicht genannt. Gesprochen wurde aber über ein mittleres bis hohes Sendungsaufkommen. Anleger dürften davon ausgehen, dass Briefe in der Regierungsarbeit auch im digitalen Zeitalter noch eine wichtige Rolle spielen.
Österreichische Post: Alles beim Alten
Eine Reaktion an der Börse blieb dennoch aus, denn Wachstumsimpulse sendet die Österreichische Post letzten Endes nicht aus. Schon in der Vergangenheit war das Unternehmen mit derselben Aufgabe beschäftigt. Das erneute Erringen einer entsprechenden Ausschreibung sorgt also letztlich nur für etwas mehr Stabilität. Der generelle Schrumpfkurs im Briefgeschäft dürfte in des langfristig auch vor Regierungen nicht Halt machen.
Die Aktie der Österreichischen Post wertete am Mittwoch sogar um 0,8 Prozent bis auf 32,05 Euro ab. Dort angekommen schlägt das Papier sich aber noch immer wacker. Jeder Kurs oberhalb der 30-Euro-Linie darf als positives Signal verstanden werden. Ob noch Luft nach oben vorhanden ist, das wird sich aber nicht an einem einzelnen Auftrag bemessen lassen.
Keine Müdigkeit vorschützen
Wichtig für die Österreichische Post bleibt auch 2026, das Wachstum in Zentral- sowie Osteuropa voranzutreiben, während gleichzeitig auch auf dem wichtigsten Markt in Form von Österreich keine Schwächeanzeichen entstehen. Das Jahr 2025 verlief für das Unternehmen wechselhaft. Im ersten Halbjahr enttäuschten die Ergebnisse noch. Kürzlich gemeldete Rekordzahlen lassen aber darauf hoffen, dass es im zweiten Halbjahr sehr viel besser lief.








