Ocugen steht vor dem wohl entscheidenden Schritt vom reinen Entwickler zum kommerziellen Anbieter von Gentherapien. Um diesen Übergang erfolgreich zu gestalten, holt das Biotech-Unternehmen nun gezielt Verstärkung in die Führungsetage. Mit Rita Johnson-Greene übernimmt eine Managerin das Finanzressort, die bereits bewiesen hat, wie man Gentherapien erfolgreich auf den Markt bringt.

Erfahrung trifft auf Ambition

Der Zeitpunkt der Personalentscheidung ist kein Zufall. Ocugen bereitet sich darauf vor, noch in diesem Jahr den ersten Zulassungsantrag (Biologics License Application, BLA) einzureichen. Johnson-Greene wird ihre Rolle als Chief Financial Officer offiziell nach der Einreichung des Geschäftsberichts für 2025 antreten.

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Ihre Vita passt exakt zu den strategischen Zielen des Unternehmens. Zuletzt als COO bei der Alliance for Regenerative Medicine tätig, bringt sie über zwei Jahrzehnte Erfahrung im Sektor mit. Besonders relevant für Ocugen: Bei früheren Stationen wie Spark Therapeutics und bluebird bio war sie maßgeblich am Aufbau kommerzieller Strukturen und der Markteinführung von Gentherapien wie LUXTURNA und ZYNTEGLO beteiligt.

Operative Fortschritte und Börsenlage

Parallel zur Neuaufstellung im Management treibt Ocugen seine klinische Pipeline voran. Im Januar 2026 meldete das Unternehmen positive vorläufige Phase-2-Daten für den Kandidaten OCU410 zur Behandlung der geografischen Atrophie. Um die teure Forschung zu finanzieren, wurde das Kapitalpolster kürzlich durch eine Aktienplatzierung über 22,5 Millionen Dollar gestärkt.

An der Börse reagierten Anleger zuletzt dennoch abwartend. Während die Aktie auf Sicht von zwölf Monaten ein Plus von über 80 Prozent verzeichnet, gab der Kurs in den letzten 30 Tagen um rund 19 Prozent nach und notiert aktuell bei 1,19 Euro.

Blick nach vorn

Für Ocugen beginnt nun die heiße Phase der Kommerzialisierung. Das Unternehmen plant, in den kommenden Jahren insgesamt drei Zulassungsanträge zu stellen, wobei der erste bereits für 2026 terminiert ist. Die neue Finanzchefin wird daran gemessen werden, ob sie die notwendigen finanziellen Rahmenbedingungen für diese ambitionierte Markteinführungsstrategie schaffen kann.

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