Jensen Huang hat gesprochen – und wenn der Mann in der Lederjacke das Wort ergreift, hört das Silicon Valley genau hin. In Taipeh räumte der Nvidia-Chef nun mit den Gerüchten auf, dass der Haussegen bei der wohl mächtigsten Allianz der KI-Welt schief hängt. Sein Urteil über die Berichte eines tiefen Zerwürfnisses mit OpenAI? „Völliger Unsinn.“

Kein Platz für den Rosenkrieg

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Zuletzt hatte das „Wall Street Journal“ für ordentlich Wirbel gesorgt. Es hieß, Huang sei intern unzufrieden mit der mangelnden geschäftlichen Disziplin bei OpenAI. Doch öffentlich gibt sich der CEO nun als loyaler Partner und Fan. Er betonte ausdrücklich, wie sehr er die Arbeit von Sam Altman schätze und dass die Zusammenarbeit schlicht „unglaublich“ sei. Nvidia werde sich definitiv an der laufenden Finanzierungsrunde beteiligen. Es soll nicht weniger als die größte Investition in der bisherigen Geschichte des Chip-Giganten werden.

Die 100-Milliarden-Diät

Doch wer glaubte, Nvidia würde blind den im Herbst angedeuteten 100-Milliarden-Dollar-Scheck unterschreiben, wurde eines Besseren belehrt. Auf die Nachfrage, ob dieses astronomische Volumen noch aktuell sei, reagierte Huang fast schon amüsiert: „Nein, nein, nichts dergleichen.“ Die Summe wird deutlich kleiner ausfallen, und die finale Entscheidungsgewalt darüber liegt laut Huang nun primär bei Altman selbst. Es scheint, als sei die anfängliche Euphorie einer etwas realistischeren Kalkulation gewichen.

Strategie statt reiner Euphorie

 Hinter dieser Summen-Korrektur steckt vermutlich mehr als nur reine Budgetplanung. Die ursprüngliche Idee – Nvidia gibt Geld, OpenAI kauft dafür garantiert Nvidia-Chips – rief bereits Analysten und Wettbewerbshüter auf den Plan. Solche Koppelgeschäfte sind den Regulierungsbehörden oft ein Dorn im Auge. Huang navigiert hier geschickt: Er signalisiert volle Unterstützung, reduziert aber gleichzeitig das finanzielle Risiko und die regulatorische Angriffsfläche. Die Partnerschaft bleibt bestehen, doch sie wird erwachsener – und ein Stück weit vorsichtiger.

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