Nvidia Aktie: Blühende Resultate
Nvidia hat außergewöhnliche Zahlen für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026 vorgelegt – und trotzdem verlor die Aktie nach der Bekanntgabe rund 5%. Goldman Sachs wertet die Reaktion als klassisches „Sell-the-News"-Phänomen: Die ohnehin hohen Erwartungen waren bereits eingepreist. Doch die Zahlen selbst lassen wenig Zweifel an der Dominanz des Chip-Giganten.
Umsatz und Gewinn deutlich über Erwartungen
Im vierten Quartal erzielte Nvidia einen Umsatz von 68,13 Milliarden Dollar – ein Plus von 73% gegenüber dem Vorjahr und deutlich über der Konsensschätzung von 65,56 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie lag bei 1,62 Dollar, Analysten hatten lediglich 1,54 Dollar erwartet. Der Nettogewinn verdoppelte sich im Jahresvergleich auf 42,96 Milliarden Dollar, während die Bruttomarge bei starken 75% blieb.
Für das gesamte Geschäftsjahr 2026 summierte sich der Umsatz auf 215,9 Milliarden Dollar – ein Jahreswachstum von 65%. Das Rechenzentrumsgeschäft bleibt der mit Abstand wichtigste Treiber: Allein im vierten Quartal steuerte dieser Bereich 62,3 Milliarden Dollar bei, was 91% des Gesamtumsatzes entspricht. Das Gaming-Segment wuchs zwar um 41% auf 16,0 Milliarden Dollar im Jahr, spielt aber eine zunehmend untergeordnete Rolle.
Ausblick übertrifft Prognosen deutlich
Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 stellt das Management einen Umsatz von rund 78 Milliarden Dollar in Aussicht – klar über der Markterwartung von 72,1 Milliarden Dollar. Bemerkenswert: Diese Prognose geht von null Umsatz aus dem chinesischen Rechenzentrumsgeschäft aus, da Exportbeschränkungen greifen. Das Unternehmen betont, dass die nächste Generation von KI-Architekturen – Blackwell und Rubin – entscheidend für die anhaltende Nachfrage der Hyperscaler sein wird.
Parallel dazu wurde eine strategische Neuausrichtung der OpenAI-Partnerschaft bekannt. Statt der zunächst spekulierten 100 Milliarden Dollar fließen nun 30 Milliarden Dollar direkt in OpenAI. Im Rahmen dieser Finanzierungsrunde – an der auch Amazon und SoftBank beteiligt sind – erhält OpenAI exklusiven Zugang zu drei Gigawatt Inferenz- und zwei Gigawatt Trainingskapazität auf kommenden Vera-Rubin-Plattformen.
Marktumfeld bleibt günstig
Die Investitionen der großen Hyperscaler in KI-Infrastruktur dürften 2026 auf insgesamt 700 Milliarden Dollar steigen. Microsoft, Meta, Google und Amazon treiben die Nachfrage nach Nvidia-Chips weiter an. Nach den Quartalszahlen stufte die Analysefirma Wall Street Zen die Aktie auf „Kaufen" hoch und setzt ein Kursziel von 271,86 Dollar an. Unternehmensinsider verkauften in den vergangenen 90 Tagen allerdings 1,61 Millionen Aktien im Wert von rund 291,6 Millionen Dollar.
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