Solana: Marktkontext begreifen
Solana hat einen brutalen Februar hinter sich und verlor über ein Drittel an Wert. Doch während der Kurs unter dem Zusammenbruch des Memecoin-Sektors leidet, zeichnet sich im Hintergrund ein völlig anderes Bild ab. Institutionelle Anleger nutzen die tiefen Kurse für massive Zukäufe, und ein technisches Großprojekt steht kurz vor dem Start.
Struktureller Abverkauf
Der Kursrutsch von rund 35 Prozent im Februar ist nicht nur eine saisonale Korrektur. Der Haupttreiber ist der massive Einbruch des Memecoin-Ökosystems, das den Kurs Ende 2025 noch beflügelt hatte. On-Chain-Daten belegen, dass das Handelsvolumen an den dezentralen Börsen (DEX) dramatisch gesunken ist – von über 118 Milliarden Dollar Anfang Februar auf nur noch 44,5 Milliarden Dollar gegen Ende des Monats. Plattformen wie Pump.fun und Meteora verzeichnen dabei die stärksten Rückgänge. Gleichzeitig signalisieren die Daten, dass langfristige Halter ihre Bestände deutlich reduziert haben.
Institutionelle greifen zu
Während Kleinanleger und On-Chain-Akteure verkaufen, halten große Adressen dagegen. Die Solana-Spot-ETFs verzeichneten im Februar fast durchgehend Zuflüsse, selbst als Bitcoin- und Ethereum-Produkte Schwäche zeigten. Allein in der Woche zum 26. Februar flossen über 43 Millionen Dollar in diese Produkte – der höchste wöchentliche Wert des Monats. Seit dem Start haben die ETFs nun mehr als 900 Millionen Dollar eingesammelt. Diese Divergenz zwischen fallenden Preisen und institutionellem Kaufinteresse ist das definierende Merkmal der aktuellen Marktlage.
Technischer Umbau läuft
Auch abseits des Preises wird an der Substanz gearbeitet. Das Startup DoubleZero forciert die Dezentralisierung des Netzwerks weg von der europäischen Dominanz hin zu Standorten wie São Paulo oder Tokio, um die globale Infrastruktur zu stärken. Gleichzeitig steht mit "Alpenglow" das größte Software-Upgrade der Geschichte kurz vor der Einführung im Mainnet. Ziel ist eine drastische Reduzierung der Transaktionszeiten auf unter eine Sekunde und eine Senkung der Voting-Kosten für Validatoren durch die Verlagerung von Abstimmungsprozessen.
Die Situation bleibt zweigeteilt: Fundamental wächst das Netzwerk durch Rekordvolumina bei tokenisierten Aktien und stabilen ETF-Zuflüssen, charttechnisch dominiert jedoch der Bär bei einem aktuellen Kurs von 85,92 US-Dollar. Sollte die Marke von 80 US-Dollar nicht halten, droht ein weiterer Rutsch bis in den Bereich von 64 US-Dollar. Für eine nachhaltige Trendwende müssten die Bullen den Kurs hingegen zügig über den Widerstand bei 96 US-Dollar hieven.
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