Novo Nordisk Aktie: Umsatzprognose halbiert
Berenberg hat sein Kursziel für Novo Nordisk am Donnerstag von 360 auf 300 DKK gesenkt — der Grund liegt im Kern der Wachstumsstory des Unternehmens. Die Analysten haben ihre Umsatzprognose für den Adipositas-Kandidaten CagriSema von 126 auf 60 Milliarden DKK nahezu halbiert. Das Kaufvotum blieb dennoch bestehen.
CagriSema unter Druck
Die Neubewertung von CagriSema ist keine Kleinigkeit. Das Medikament gilt als einer der wichtigsten Wachstumstreiber in der Pipeline — entsprechend stark schlägt die Revision auf das Kursziel durch. Aktuelle klinische Daten haben die Erwartungen der Berenberg-Analysten offenbar deutlich gedämpft.
TD Cowen hatte das Papier bereits am 10. März auf „Hold" mit einem Ziel von 270 DKK herabgestuft. Santander hingegen startete die Coverage am 11. März mit „Outperform". Die Meinungen unter Analysten gehen damit spürbar auseinander.
Der Kurs der Aktie steht seit Jahresbeginn rund 26 Prozent im Minus und notiert weit unterhalb seiner gleitenden Durchschnitte — ein Bild, das die anhaltende Neubewertung der gesamten Wachstumsfantasie widerspiegelt.
Positive Signale am Rand
Abseits der Analystendebatte gibt es einige konstruktive Entwicklungen. Der Mylan-Konzern (Viatris-Tochter) hat seine Einwände in einem Patentstreit mit Novo Nordisk fallen gelassen, was die IP-Position des Unternehmens stärkt. Zudem investiert Novo Nordisk über 400 Millionen Euro in den Ausbau seines Werks im irischen Athlone — ein Bekenntnis zur Produktionskapazität für Stoffwechselerkrankungen.
Novo Holdings, der Hauptaktionär, verzeichnete 2025 einen Rückgang des verwalteten Vermögens von 142 auf 93 Milliarden Euro — direkte Folge des gesunkenen Börsenwerts von Novo Nordisk. Wie schnell sich das ändert, hängt maßgeblich davon ab, welche neuen klinischen Daten zu CagriSema in den kommenden Monaten veröffentlicht werden.
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