Novo Nordisk baut in den USA Stellen ab — und zwar in erheblichem Umfang. Am Bloomington-Standort im US-Bundesstaat Indiana sollen mehr als 400 Mitarbeiter entlassen werden, was rund 22 Prozent der dortigen Belegschaft entspricht. Die Maßnahme deutet auf eine gezielte Straffung der Produktionskapazitäten hin.

Hintergrund zum Standort

Das Werk in Bloomington war zuvor unter der Verwaltung von Catalent und stand in den vergangenen Jahren wiederholt unter FDA-Aufsicht. Berichte über sinkende Mitarbeitermoral und mehrfache Entlassungsrunden hatten den Standort bereits belastet. Die aktuelle Maßnahme setzt diesen Trend fort.

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Analytiker prognostizieren, dass der Stellenabbau in Bloomington nur ein erster Schritt sein könnte: Ein Investmentanalyst rechnet damit, dass Novo Nordisk in den nächsten zwei Jahren konzernweit bis zu 5.000 Stellen streichen könnte.

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Der Schritt fällt in eine Phase, in der Novo Nordisk im Kernmarkt für Adipositas-Behandlungen wachsendem Wettbewerbsdruck aus den USA ausgesetzt ist. Gleichzeitig laufen Produktzulassungen — darunter eine orale Version des Abnehmmedikaments sowie eine hochdosierte Wegovy-Injektion — und ein laufendes Aktienrückkaufprogramm über bis zu 15 Milliarden Dänische Kronen.

Die Aktie hat in den vergangenen zwölf Monaten rund die Hälfte ihres Wertes verloren und notiert aktuell knapp über ihrem 52-Wochen-Tief. Der Stellenabbau in Bloomington dürfte die Diskussion über die operative Effizienz des Unternehmens weiter befeuern — zumal er nicht isoliert, sondern als Teil eines größeren Restrukturierungsmusters zu verstehen ist.

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