Novo Nordisk Aktie: Milliarden-Deal
Novo Nordisk sichert sich Zugang zu einer vielversprechenden Technologie für orale Medikamente. Der dänische Pharmakonzern hat Ende Februar 2026 eine Lizenzvereinbarung mit Vivtex Corporation geschlossen, um neue Behandlungen für Fettleibigkeit und Diabetes zu entwickeln. Das Timing ist bemerkenswert: Die Partnerschaft folgt auf enttäuschende Studienergebnisse und angekündigte Preissenkungen bei den Blockbuster-Präparaten Wegovy und Ozempic.
Orale Biologika im Fokus
Die Zusammenarbeit mit Vivtex zielt darauf ab, biologische Wirkstoffe in Tablettenform zu bringen. Das Volumen der Vereinbarung könnte sich auf bis zu 2,1 Milliarden US-Dollar summieren – aufgeteilt in Vorauszahlungen, Forschungsfinanzierung und mögliche Meilensteinzahlungen. Hinzu kommen gestaffelte Lizenzgebühren.
Der Kern der Kooperation ist Vivtex' Plattform zur verbesserten Aufnahme von Biologika im Magen-Darm-Trakt. Diese Wirkstoffe werden üblicherweise gespritzt, eine orale Darreichungsform würde die Anwendung deutlich vereinfachen. Nach der Entwicklungsphase übernimmt Novo Nordisk die weltweite Vermarktung eventueller Produkte.
Reaktion auf schwierige Phase
Der Deal kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt für Novo Nordisk. Anfang der Woche veröffentlichte das Unternehmen Ergebnisse der späten Phase-III-Studie REDEFINE 4 für CagriSema, seinen Hoffnungsträger im Adipositas-Bereich. Der primäre Endpunkt wurde verfehlt – das Medikament konnte bei der Gewichtsreduktion keine Nicht-Unterlegenheit gegenüber einem Konkurrenzpräparat von Eli Lilly nachweisen.
Zusätzlichen Druck erzeugen die für Anfang 2027 geplanten Preissenkungen für Wegovy und Ozempic in den USA. Diese beiden GLP-1-Medikamente gehören zu den umsatzstärksten Produkten des Konzerns.
Die Vivtex-Partnerschaft zeigt, wie Novo Nordisk auf verschärften Wettbewerb reagiert: durch Diversifizierung der Technologieplattformen und Erweiterung der Pipeline über die etablierten Injektionspräparate hinaus. Ob die oralen Biologika marktreif werden und den Erwartungen gerecht werden können, wird sich in den kommenden Jahren zeigen.
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