Novo Nordisk Aktie: Schwacher Ausblick für 2026 schockt Anleger
Die Aktie des dänischen Pharmakonzerns Novo Nordisk bricht am Dienstagnachmittag im US-Handel dramatisch ein. Mit einem Minus von rund 14 Prozent auf etwa 50 US-Dollar erleben Anleger einen erneuten schweren Rückschlag.
Der Konzern veröffentlichte seine Geschäftszahlen für 2025 sowie den Ausblick für 2026. Was in den Zahlen für das kommende Jahr steht, dürfte die Investoren alarmiert haben.
Solides 2025, schwieriges 2026
Für das Jahr 2025 lieferte Novo Nordisk noch solide Zahlen: Der Umsatz stieg währungsbereinigt um 10 Prozent auf 309,1 Milliarden dänische Kronen – umgerechnet rund 41 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis legte währungsbereinigt um 6 Prozent zu, in dänischen Kronen fiel es jedoch um 1 Prozent auf 127,7 Milliarden Kronen. Unter dem Strich verdiente Novo Nordisk 102,4 Milliarden Kronen.
Der eigentliche Schock liegt im Ausblick für 2026: Bereinigt um Sondereffekte rechnet der Konzern mit einem Umsatzrückgang von 5 bis 13 Prozent. Diese Prognose liegt deutlich unter den Erwartungen der Analysten, die lediglich mit einer moderaten Wachstumsverlangsamung gerechnet hatten.
Preisdruck und Patentablauf belasten
Mehrere Faktoren belasten das Geschäft: Das "Most Favoured Nations"-Abkommen mit der US-Regierung führt zu deutlichen Preissenkungen für die Blockbuster Ozempic und Wegovy. Zudem läuft der Patentschutz für den Wirkstoff Semaglutid 2026 in wichtigen Märkten wie Kanada, Brasilien und China aus. Hinzu kommt verschärfter Wettbewerb, insbesondere durch Eli Lilly.
Hoffnungsträger Wegovy-Pille
Trotz der düsteren Prognose gibt es Lichtblicke: Im Januar 2026 brachte Novo Nordisk die Tablettenform von Wegovy auf den US-Markt. Bis zum 23. Januar wurden bereits rund 50.000 wöchentliche Verschreibungen erreicht. "Wir sind sehr ermutigt durch den vielversprechenden frühen Absatz der Wegovy-Pille", sagte CEO Mike Doustdar.
Wie geht es weiter?
Am Mittwoch will das Unternehmen in einer Telefonkonferenz weitere Details liefern. Für die gebeutelten Aktionäre – die Aktie hat 2025 bereits rund 46 Prozent verloren – dürfte dies die nächste Belastungsprobe werden.
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