European Lithium startet mit einer massiven Stärkung der Bilanz ins Jahr 2026. Durch strategische Anteilsverkäufe konnte das Unternehmen seine Barreserven auf ein Rekordniveau heben und gleichzeitig wichtige operative Hürden nehmen. Doch was bedeutet diese neu gewonnene finanzielle Freiheit für die Entwicklung des Wolfsberg-Projekts und die weitere Expansionsstrategie?

Volle Kassen durch Anteilsverkäufe

Die finanzielle Situation des Unternehmens hat sich durch die Teil-Monetarisierung der Beteiligung an Critical Metals Corp (CRML) grundlegend gewandelt. Im Dezember-Quartal 2025 veräußerte European Lithium 9,88 Millionen CRML-Aktien und erzielte damit Bruttoerlöse von 121 Millionen US-Dollar.

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Am 21. Januar folgte ein weiterer Verkauf von 5 Millionen Aktien, der zusätzlich rund 124 Millionen Australische Dollar (AUD) in die Kassen spülte. Damit belaufen sich die gesamten Barreserven Ende Januar 2026 auf beachtliche 314 Millionen AUD. Diese Liquidität versetzt das Unternehmen in die Lage, Projekte ohne unmittelbaren Druck durch Kapitalerhöhungen voranzutreiben.

Trotz dieser Verkäufe bleibt European Lithium eng mit dem Erfolg von Critical Metals verbunden. Das Unternehmen hält weiterhin 48 Millionen Aktien, was einem Anteil von 39,5 Prozent entspricht. Basierend auf dem Schlusskurs vom 29. Januar repräsentiert dieses verbleibende Paket einen Marktwert von rund 672 Millionen US-Dollar.

Lizenzsicherheit und Markterholung

Auch operativ gibt es Neuigkeiten aus Österreich. Die Regierung hat die Berbaulizenz für das Wolfsberg-Projekt um weitere zwei Jahre verlängert. Dies schafft die notwendige regulatorische Planungssicherheit für eines der fortschrittlichsten Hartgestein-Lithium-Projekte Europas.

Critical Metals plant, vorbehaltlich günstiger Marktbedingungen und Finanzierungen, bis Ende 2026 eine endgültige Investitionsentscheidung (FID) zu treffen. Rückenwind liefert dabei das Marktumfeld: Die Preise für Lithiumcarbonat in China haben sich zuletzt auf etwa 168.000 bis 170.000 Yuan pro Tonne erholt, während Spodumen-Konzentrat wieder bei rund 2.000 Dollar pro Tonne notiert.

Expansion in neue Rohstoffe

Neben dem Fokus auf Lithium diversifiziert das Unternehmen sein Portfolio. Am 27. Januar wurde eine Vereinbarung zur Übernahme der US-Firma Velta Holding bekannt gegeben, die über Titan-Assets in der Ukraine verfügt. Die Transaktion soll über die Ausgabe von rund 173 Millionen neuen Aktien abgewickelt werden.

Gleichzeitig laufen die Explorationsarbeiten weiter: In Irland werden erste Analyseergebnisse des Leinster-Projekts noch im laufenden Quartal erwartet, während in Österreich Bohrungen im Gebiet Quarry Ebner geplant werden.

Mit einer gefüllten Kriegskasse und der strategischen Beteiligung an Critical Metals ist European Lithium für das Jahr 2026 robust aufgestellt. Der Fokus der Anleger dürfte sich nun darauf richten, ob bis Jahresende die finale Investitionsentscheidung für Wolfsberg tatsächlich fällt und wie schnell die Integration der neuen Titan-Assets voranschreitet.

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