Novo Nordisk Aktie: Analysten kapitulieren
Die Novo Nordisk Aktie erlebt am Montag ein Blutbad. Der Kurs stürzt um 16,5 Prozent ab, nachdem das Unternehmen enttäuschende Studienergebnisse zu seinem Hoffnungsträger CagriSema veröffentlicht hat. Das experimentelle Abnehmmittel konnte in der direkten klinischen Vergleichsstudie REDIFINE-4 nicht mit dem Konkurrenzprodukt Zepbound von Eli Lilly mithalten – ein herber Rückschlag für die Dänen.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: CagriSema erreichte nach 84 Wochen eine durchschnittliche Gewichtsreduktion von 23 Prozent, während Eli Lillys Zepbound auf 25,5 Prozent kam. Damit verfehlte Novo Nordisk das selbst gesteckte Minimalziel, zumindest gleichauf mit dem US-Rivalen zu liegen. Die Marktchancen des Medikaments, das als Nachfolger für den auslaufenden Patentschutz von Semaglutid eingeplant war, schrumpfen dramatisch.
Analysten werfen das Handtuch
Die Reaktion der Investmentbanken fällt vernichtend aus. JPMorgan kappte das Kursziel von 350 auf 250 dänische Kronen und stufte die Aktie von "Overweight" auf "Neutral" ab. Analyst Richard Vosser senkte seine Umsatzschätzungen für CagriSema bis 2030 um bis zu 63 Prozent. In der Folge reduzierte er auch seine Gewinnprognosen für Novo Nordisk um bis zu 17 Prozent und liegt damit unter dem Marktkonsensus.
Noch deutlicher wird Emmanuel Papadakis von der Deutschen Bank Research: "Ich werfe das Handtuch", schrieb der Experte in seiner Analyse. Er strich das Kaufvotum und senkte das Kursziel von 400 auf 275 dänische Kronen. Ein Jahr mit nahezu zweistelligem Umsatzrückgang wäre vielleicht noch akzeptabel gewesen, so Papadakis. Doch das Scheitern in der REDIFINE-4-Studie habe seine optimistische These zerschlagen.
Nur noch Wegovy als Hoffnungsträger
Als einziges positives Argument bleibt der starke Marktstart von Wegovy in Pillenform. Doch das reicht kaum aus, um die drohende Patentklippe zu umschiffen, wenn Semaglutid seinen Patentschutz verliert. Novo Nordisk plant zwar eine weitere Studie mit höherer Dosierung von CagriSema, deren Ergebnisse im Laufe des Jahres 2026 erwartet werden. Ob das die Marktstimmung drehen kann, bleibt fraglich.
Erschwerend kommt hinzu, dass Novo Nordisk bereits unter verstärktem Wettbewerbsdruck, regulatorischen Vorgaben wie der von der US-Regierung angeordneten Preissenkung für Abnehmmittel sowie internen Managementveränderungen leidet. Die Aktie verlor allein im Februar rund 20 Prozent an Wert.
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