LyondellBasell steht vor einem entscheidenden Jahr der Transformation. Während das Unternehmen sein Portfolio weltweit strafft, rückt eine Dividendenrendite von fast 10 Prozent verstärkt in den Fokus der Anleger. Doch wie sicher ist diese Ausschüttung angesichts der laufenden Umbaumaßnahmen und des schwierigen Branchenumfelds?

  • Cash-Ziel: Erhöhung auf 1,3 Mrd. USD bis Ende 2026.
  • Verkäufe: Abgabe von vier europäischen Standorten vor dem Abschluss (Q2 2026).
  • Institutionelle Trades: HighTower kauft (+183.245 Aktien), LSV verkauft (-495.809 Aktien).
  • Zukunftsprojekt: Inbetriebnahme der Recyclinganlage MoReTec-1 in Wesseling für 2026 geplant.

Institutionelle Bewegung und Kursplus

Die jüngsten Kurssteigerungen von über sechs Prozent bis zum vergangenen Wochenende spiegeln die Umschichtungen großer Adressen wider. Während HighTower Advisors heute den Einstieg mit rund 183.000 Aktien meldete, trennte sich LSV Asset Management gestern von knapp einer halben Million Anteilen. Diese Volatilität verdeutlicht, wie intensiv Investoren die neue Ausrichtung des Chemiekonzerns derzeit bewerten.

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Portfolio-Umbau und Cash-Strategie

Ein zentraler Pfeiler der Strategie ist die Verkleinerung des globalen Fußabdrucks. LyondellBasell plant, bis 2028 Kapazitäten abzubauen und unrentable Anlagen stillzulegen. Der Verkauf von vier europäischen Standorten verläuft laut Management nach Plan und soll bereits im zweiten Quartal 2026 abgeschlossen sein.

Der Erfolg des „Cash Improvement Plans“ liefert dabei den nötigen Spielraum. Nachdem das Programm im vergangenen Jahr mit 800 Millionen Dollar die internen Erwartungen deutlich übertraf, wurde das Gesamtziel für Ende 2026 auf 1,3 Milliarden Dollar angehoben. Diese Mittel sind entscheidend, um trotz der hohen Ausschüttungen die Bilanz stabil zu halten und Großprojekte wie die neue Propylen-Anlage in Texas zu finanzieren.

Dividende im Fokus der Anleger

Die Dividendenrendite von fast 10 Prozent bleibt das Hauptargument für viele Marktteilnehmer. Mit Barmitteln von 3,4 Milliarden Dollar zum Ende des letzten Geschäftsjahres verfügt das Unternehmen über ein solides Polster. Dem stehen Ausschüttungen und Aktienrückkäufe in Höhe von 2,0 Milliarden Dollar gegenüber, die im Jahr 2025 an die Aktionäre zurückflossen.

In den kommenden Monaten liegt das Augenmerk der Marktbeobachter auf der Umsetzung der angekündigten Verkäufe im zweiten Quartal 2026. Parallel dazu markiert die geplante Inbetriebnahme der Chemie-Recyclinganlage in Wesseling noch in diesem Jahr einen wichtigen Meilenstein beim Übergang zu nachhaltigeren Produktionslösungen. Ob die hohe Dividende langfristig tragfähig bleibt, wird maßgeblich von der Erreichung des neuen Cash-Ziels von 1,3 Milliarden Dollar abhängen.

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