Novartis legt nach. Nur eine Woche nach der angekündigten Übernahme eines Brustkrebswirkstoffs für bis zu 3 Milliarden Dollar folgt der nächste Zukauf: Der Schweizer Pharmakonzern übernimmt das kalifornische Biotechunternehmen Excellergy für bis zu 2 Milliarden Dollar.

Im Zentrum des Deals steht der Wirkstoff Exl-111 – ein Antikörper, der sich aktuell in einer frühen klinischen Testphase befindet. Er zielt auf Immunglobulin E (IgE) ab, einen zentralen Treiber zahlreicher Allergieerkrankungen. Das Besondere: Anders als bestehende Therapien soll Exl-111 bereits gebundenes IgE von seinen Rezeptoren lösen – und damit schneller und stärker wirken als bisher verfügbare Behandlungen.

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Breites Anwendungspotenzial

Profitieren könnten Patienten mit Nahrungsmittelallergien, chronischer Nesselsucht, allergischem Asthma und weiteren IgE-vermittelten Erkrankungen. Auch der Einsatz bei Kindern wird geprüft. Für Novartis wäre Exl-111 eine Ergänzung des bestehenden Allergie-Portfolios – mit dem Anspruch, Symptome besser zu kontrollieren und die Dosierung für Patienten komfortabler zu gestalten.

Die Transaktion soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 abgeschlossen werden, vorbehaltlich der üblichen behördlichen Genehmigungen. Die Zahlungsstruktur umfasst sowohl eine Vorauszahlung als auch erfolgsabhängige Meilensteinzahlungen – das tatsächliche Gesamtvolumen hängt also vom klinischen Fortschritt ab.

Strategie mit klarer Handschrift

Zwei Milliarden-Deals binnen einer Woche – das ist kein Zufall. Novartis baut sein Immunologie-Portfolio gezielt aus und setzt dabei auf Wirkstoffe mit validierten biologischen Mechanismen, die bestehende Therapieansätze weiterentwickeln. Exl-111 passt in dieses Schema: Die IgE-Biologie ist wissenschaftlich gut verstanden, der Wirkstoff setzt jedoch an einem differenzierteren Punkt an als die Vorgängergeneration.

Ob Exl-111 die klinischen Versprechen einlösen kann, wird sich erst in späteren Studienphasen zeigen. Die zugrundeliegenden pharmakokinetischen Daten aus der laufenden Phase-1-Studie haben Novartis offenbar überzeugt – genug, um erneut tief in die Tasche zu greifen.

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