Novartis setzt ein klares Signal für die Aktionäre. Am Dienstag startete der Pharmakonzern ein neues Rückkaufprogramm, das bis zu zehn Prozent des Grundkapitals umfasst. Die Maßnahme ist Teil einer langfristigen Strategie, um die Kapitalstruktur zu optimieren und den Wert pro Anteilsschein nachhaltig zu steigern.

Drei Jahre, zehn Prozent

Das Programm ist auf eine Laufzeit bis März 2029 ausgelegt. Insgesamt beabsichtigt das Management, bis zu 211 Millionen Namenaktien über eine separate Handelslinie an der Schweizer Börse SIX zu erwerben. Diese Titel sollen anschließend vernichtet werden, was zu einer entsprechenden Kapitalherabsetzung führt. Es ist nicht der erste Einsatz dieses Instruments: Ein erst vor drei Jahren abgeschlossenes Programm umfasste ein Volumen von rund 17,4 Milliarden Schweizer Franken.

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Operative Fortschritte stützen Kurs

Flankiert wird das Aktienrückkaufprogramm von positiven Nachrichten aus der Medikamenten-Pipeline. Erst am 13. März erhielt der IL-17A-Hemmer Cosentyx die FDA-Zulassung für eine spezifische Indikation bei Jugendlichen. Zudem finanziert der Konzern derzeit die Übernahme von Avidity Biosciences durch neue US-Dollar-Anleihen, um sein Portfolio im Bereich innovativer Therapien gezielt zu verbreitern.

An der Börse spiegelt sich die Zuversicht der Anleger wider. Zum Wochenauftakt am Montag notierte die Aktie bei 134,54 Euro, was einem Plus von über 14 Prozent seit Jahresbeginn entspricht. Das Papier bewegt sich damit weiterhin deutlich über seinem 200-Tage-Durchschnitt von 113,66 Euro, was den intakten Aufwärtstrend unterstreicht.

Zusammen mit der auf der Generalversammlung beschlossenen 29. Dividendenerhöhung in Folge auf 3,70 CHF pro Aktie festigt Novartis seine Position als wertorientierter Titel. Die kommenden Hauptversammlungen werden nun jeweils über die endgültige Vernichtung der im Rahmen des neuen Programms zurückgekauften Tranchen entscheiden.

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