Nordex Aktie: Auftragsflut trifft Rekordkurs
Drei Großaufträge aus Deutschland in wenigen Tagen — Nordex liefert gerade ein eindrucksvolles Argument dafür, dass das Rekordjahr 2025 kein Ausreißer war. Die Aktie notiert mit rund 43 Euro nahe ihres höchsten Stands seit über zwei Jahrzehnten.
Stammkunde wpd und der Bürgerwindpark in NRW
Den Anfang machte Stammkunde wpd mit einer Bestellung von 40 Turbinen für neun Projekte quer durch Deutschland — von Mecklenburg-Vorpommern über Nordrhein-Westfalen und Hessen bis nach Niedersachsen. Gesamtkapazität: 279,2 MW.
Kurz darauf folgte der nächste Abschluss. Für den Bürgerwindpark Heek-Strönfeld in NRW liefert Nordex sieben N175/6.X-Turbinen mit einer Nabenhöhe von 179 Metern — 49 MW Gesamtleistung, Inbetriebnahme für das dritte Quartal 2027 geplant. Bemerkenswert dabei: der beigefügte 25-jährige Premium-Servicevertrag.
Solche Langzeitverträge sind kein Beiwerk. Nordex betreut mittlerweile knapp 14.000 Turbinen mit 48,3 GW unter Serviceverträgen, die im Schnitt 13 Jahre laufen. Das Segment liefert planbare Einnahmen mit höheren Margen als das volatile Projektgeschäft — und macht das Geschäftsmodell widerstandsfähiger gegen zyklische Schwankungen.
Rekordmarge ein Jahr früher als geplant
Das operative Fundament hinter der Auftragsserie ist solide. Im Gesamtjahr 2025 kletterte der Auftragseingang um 22,5 Prozent auf 10,21 GW. Die EBITDA-Marge verdoppelte sich auf 8,4 Prozent — das mittelfristige Ziel, ein Jahr früher erreicht als geplant.
Für 2026 peilt das Management Erlöse zwischen 8,2 und 9,0 Milliarden Euro an, die Zielmarge liegt nun bei 10 bis 12 Prozent. Neu hinzu kommt eine Ausschüttungspolitik: Ab 2027 sollen jährlich mindestens 50 Millionen Euro an die Aktionäre zurückfließen. Die Verzögerung um ein Jahr erklärt sich durch HGB-Regeln, nach denen ausschüttungsfähige Gewinne im Nordex-SE-Einzelabschluss erst 2026 anfallen.
Analysten reagieren auf die gestiegene Profitabilität
Die Berenberg-Bank hob ihr Kursziel zuletzt an und bestätigte die Kaufempfehlung. Bernstein Research startete die Abdeckung mit einem neutralen „Market Perform". Auf Zwölfmonatssicht hat die Aktie rund 153 Prozent zugelegt — und liegt damit nur noch knapp zwei Prozent unter ihrem aktuellen 52-Wochen-Hoch von 43,94 Euro.
Am 27. April legt Nordex die Zahlen zum ersten Quartal 2026 vor. Dann wird sich zeigen, ob die operative Dynamik aus dem Schlussquartal 2025 ins neue Jahr getragen wurde — und ob die Margenprognose für das Gesamtjahr auf Kurs liegt.
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