Der Windturbinenbauer Nordex verschafft sich langfristige Planungssicherheit. Ein neuer Rahmenvertrag mit dem österreichischen Energieversorger VERBUND reicht bis zum Ende des Jahrzehnts und festigt die Marktposition in Europa signifikant. Für Anleger ist dies ein klares Signal der Stärke in einem wettbewerbsintensiven Umfeld.

Strategische Partnerschaft fixiert

Kern der Vereinbarung mit VERBUND Green Power ist die Lieferung und Errichtung von Windenergieanlagen mit einer Gesamtkapazität von bis zu 700 Megawatt (MW). Dieser Schritt bindet Nordex eng an einen der kapitalstärksten Akteure im europäischen Energiesektor. Besonders relevant ist die geografische Diversifizierung: Die Projekte verteilen sich auf sechs Kernmärkte, darunter Deutschland, Spanien, Italien und Rumänien.

Die Eckdaten des Deals:

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  • Volumen: Lieferung von bis zu 105 Windturbinen.
  • Laufzeit: Die Partnerschaft ist langfristig bis zum Jahr 2030 angelegt.
  • Relevanz: Der Vertrag deckt nach aktuellen Schätzungen rund 50 Prozent der geplanten Windkraft-Pipeline von VERBUND ab.

Solide Basis trifft auf Aufwärtstrend

Die aktuelle Meldung untermauert den positiven operativen Trend, den Nordex im Jahr 2025 etabliert hat. Der Konzern konnte den Auftragseingang im vergangenen Geschäftsjahr um 22 Prozent auf insgesamt 10,2 Gigawatt steigern.

Entscheidend für die Margenentwicklung ist dabei die Preisdisziplin: Der durchschnittliche Verkaufspreis blieb stabil bei 0,91 Millionen Euro pro Megawatt. Dies deutet darauf hin, dass Nordex Wachstum nicht durch Preiskämpfe erkauft, sondern seine Wettbewerbsposition über die Technologiequalität, insbesondere der Delta4000-Serie, behauptet.

Kurs in Schlagdistanz zum Hoch

Am Markt wird die Kombination aus soliden Jahreszahlen und dem neuen Großauftrag honoriert. Die Aktie notiert aktuell bei 32,22 Euro und bestätigt damit ihren robusten Aufwärtstrend. Mit einem Plus von 6,48 Prozent seit Jahresanfang nähert sich der Titel wieder dem am 24. Dezember 2025 markierten 52-Wochen-Hoch von 33,32 Euro an. Der geringe Abstand von nur 3,3 Prozent zur Bestmarke signalisiert, dass das Momentum aufseiten der Käufer liegt.

Der Rahmenvertrag erhöht die Sichtbarkeit der Erträge für die kommenden fünf Jahre erheblich. Durch die Streuung auf verschiedene europäische Länder reduziert Nordex zudem Klumpenrisiken. Gelingt es dem Management, diese volle Pipeline effizient abzuarbeiten, dürfte sich der Fokus der Marktteilnehmer nun verstärkt auf die nachhaltige Margenausweitung richten.

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