Nordex Aktie: Aufträge vs. Rotorschaden
Nordex startet operativ stark ins neue Jahr, doch ein technischer Zwischenfall wirft Fragen zur Anlagensicherheit auf. Die Aktie bewegt sich derweil nahe ihrem Rekordhoch – kann der Turbinenbauer den Schwung halten?
Die wichtigsten Fakten:
- Großauftrag über 245,8 MW aus Spanien gesichert
- Deutsche Bank hebt Kursziel auf 34 Euro an
- Rotorblatt-Abbruch in NRW-Windpark sorgt für Irritationen
- Aktie steht bei 32,08 Euro, nur 3,7% unter 52-Wochen-Hoch
Auftragsserie beflügelt Start
Der Hamburger Turbinenbauer meldete Anfang Januar eine Serie von Großaufträgen. Das wichtigste Paket kam am 8. Januar aus Spanien: 38 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 245,8 Megawatt. Die Orders festigen die Marktposition in einem Umfeld, das für Windkraftanlagen-Hersteller weiterhin günstig bleibt.
Parallel bestätigte Deutsche Bank Research ihre Kaufempfehlung und hob das Kursziel von 30 auf 34 Euro. Die Analysten erwarten ein starkes viertes Quartal 2025 und einen Auftragseingang, der die Konsensschätzungen deutlich übertreffen könnte. Mit einem Plus von 175% in den vergangenen zwölf Monaten hat die Aktie bereits eine bemerkenswerte Rally hinter sich.
Technischer Vorfall überschattet Momentum
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Am 7. Januar knickte an einer Nordex-Anlage im Windpark Bedburg A44n ein Rotorblatt ab. Der Vorfall führte zur temporären Sperrung der Autobahn A44. Für das Unternehmen rückt damit die Frage der technischen Zuverlässigkeit in den Fokus – ein sensibles Thema in einer Branche, in der Anlagenverfügbarkeit und Betriebssicherheit kaufentscheidend sind.
Die Marktteilnehmer werden genau verfolgen, wie Nordex den Zwischenfall technisch aufarbeitet und kommuniziert. Ähnliche Vorfälle haben bei Wettbewerbern in der Vergangenheit zu erhöhter Skepsis bei Investoren geführt.
Charttechnisch nahe der Wegscheide
Die Aktie notiert nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch bei 33,32 Euro. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde charttechnisch Raum bis zum Analystenziel von 34 Euro öffnen. Der RSI von 32 deutet auf eine technische Entspannung nach der starken Rallye hin.
Entscheidend dürfte werden, ob die hohe Auftragsdynamik anhält und ob das Unternehmen operative Stabilität demonstrieren kann. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob der technische Vorfall ein Einzelfall bleibt oder weiterreichende Fragen zur Produktqualität aufwirft.
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