Nike Aktie: Institutionen greifen zu
Während die US-Börsen am Martin Luther King Jr. Day geschlossen bleiben, sorgen frische Meldepflicht-Daten für Aufsehen: Gleich mehrere Großinvestoren haben die jüngste Schwächephase bei Nike genutzt, um massiv Positionen aufzubauen. Parallel dazu kauften Insider Aktien im Millionenwert – ein Signal, das aufhorchen lässt.
Institutionelle Käufer werden aktiv
Die am Montag veröffentlichten Zahlen zeigen: Nippon Life Global Investors Americas hat eine komplett neue Position aufgebaut und 50.990 Aktien im Wert von rund 3,58 Millionen US-Dollar erworben. Noch bemerkenswerter ist der Schritt von Meitav Investment House Ltd., das seinen Bestand um 47,7 Prozent auf 756.688 Aktien aufstockte – Marktwert: etwa 52,7 Millionen Dollar.
Die Bewegungen professioneller Vermögensverwalter deuten auf einen Stimmungswandel hin. Mit einem aktuellen Kurs-Umsatz-Verhältnis von 2,0 – verglichen mit dem 10-Jahres-Durchschnitt von 3,5 – scheint Nike aus institutioneller Sicht unterbewertet. Insgesamt halten Großinvestoren mittlerweile 64,25 Prozent aller ausstehenden Aktien.
Top-Manager setzen eigenes Geld ein
Noch interessanter: Die institutionellen Zukäufe folgen einer Serie hochkarätiger Insider-Käufe. In den vergangenen 90 Tagen erwarben Unternehmensinsider 91.229 Aktien für insgesamt rund 5,45 Millionen Dollar.
Zwei Transaktionen stechen heraus:
- CEO Elliott Hill kaufte am 29. Dezember 2025 Aktien für etwa eine Million Dollar – ein direktes Bekenntnis zu seiner "Win Now"-Strategie.
- Aufsichtsrat Tim Cook verdoppelte sein Engagement und erwarb am 22. Dezember 50.000 Aktien für knapp 2,95 Millionen Dollar.
Wenn das Top-Management mit eigenem Kapital einsteigt, interpretieren Marktteilnehmer dies traditionell als Vertrauensbeweis in die künftige Ertragskraft.
Zahlen übertreffen Erwartungen – trotz China-Schwäche
Nike lieferte Ende Dezember solide Quartalsergebnisse für Q2 des Geschäftsjahres 2026 ab: Der Gewinn je Aktie lag bei 0,53 Dollar und übertraf die Analystenschätzung von 0,37 Dollar deutlich. Auch beim Umsatz schnitt der Konzern mit 12,43 Milliarden Dollar besser ab als erwartet (12,19 Milliarden).
Allerdings zeigt die regionale Aufschlüsselung weiterhin Schwachstellen: Während Nordamerika um 9 Prozent zulegte, brachen die Erlöse in China um 16 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar ein. Zudem sank die Bruttomarge um 300 Basispunkte auf 40,6 Prozent – belastet durch US-Zölle und Lagerkosten. Als Reaktion erhöhte Nike die Quartalsdividende auf 0,41 Dollar je Aktie, was einer Rendite von rund 2,5 Prozent entspricht.
Analysten sehen Potenzial
Das durchschnittliche Kursziel der Wall-Street-Analysten liegt bei 75,13 Dollar – das entspricht einem Aufwärtspotenzial von etwa 16,7 Prozent. Die Bandbreite reicht allerdings von 70 Dollar (Argus Research) bis 110 Dollar, was die unterschiedlichen Einschätzungen zur Erholungsgeschwindigkeit in China und zur Wirksamkeit neuer Produktinitiativen widerspiegelt. JPMorgan setzte das Ziel jüngst auf 86 Dollar fest.
Die Mehrheit bleibt bei "Moderate Buy", sieht also moderat positive Aussichten – vorausgesetzt, CEO Hill gelingt die Trendwende im wichtigen chinesischen Markt. Die nächsten Quartalszahlen werden zeigen, ob die Insiderkäufe und institutionellen Zukäufe gerechtfertigt waren.
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