Der Silberpreis kommt einfach nicht zur Ruhe. Nach einem heftigen Einbruch zu Wochenbeginn melden sich die Käufer zurück und treiben das Edelmetall am Donnerstag wieder in Richtung der Marke von 85 Dollar. Verantwortlich für die erneute Wende sind wachsende Spannungen im Iran-Konflikt und ein schwächelnder US-Dollar, die das fundamentale Angebotsdefizit wieder in den Vordergrund rücken.

Volatilität dominiert den Handel

Die jüngste Kursentwicklung gleicht einem extremen Nerventest für Anleger. Innerhalb von nur 48 Stunden verlor das Edelmetall rund 13 Prozent an Wert und fiel von über 96 Dollar auf 83,70 Dollar zurück. Auslöser war das vorübergehende Auspreisen von Risikoprämien. Doch die Ruhe währte kurz: Berichte über die Versenkung eines iranischen Kriegsschiffes durch ein US-U-Boot haben die Märkte erneut alarmiert und die Nachfrage nach sicheren Häfen reaktiviert.

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Silber befindet sich dabei in einem klassischen Spannungsfeld. Als Industriemetall leidet es unter Rezessionsängsten, während es als Krisenwährung von geopolitischer Eskalation profitiert. Diese Ambivalenz sorgt für deutlich heftigere Ausschläge als beim „reinen“ Geldmetall Gold.

Fundamentale Knappheit trifft auf Politik

Neben den geopolitischen Schlagzeilen stützen strukturelle Probleme auf der Angebotsseite den Kurs. Das Silver Institute prognostiziert für 2026 das sechste Defizitjahr in Folge. Allein die Photovoltaikindustrie absorbiert jährlich über 230 Millionen Unzen, während das Minenangebot stagniert.

Der Branchenriese Fresnillo senkte seine Produktionsziele für das laufende Jahr auf 42 bis 46,5 Millionen Unzen, obwohl sich der Silberpreis verdoppelt hat. Da neue Minenprojekte Vorlaufzeiten von bis zu 15 Jahren benötigen, lässt sich das Angebot kurzfristig kaum ausweiten.

Analysten sehen hohes Preisniveau

Die Markttechnik wird zusätzlich durch die angekündigten US-Zölle von 15 Prozent beeinflusst, die den US-Dollar unter Druck setzen und damit Rohstoffe für Käufer aus anderen Währungsräumen attraktiver machen. J.P. Morgan Global Research rechnet für 2026 mit einem Durchschnittspreis von 81 Dollar je Unze. Die Kombination aus physischer Knappheit und unberechenbarer Geopolitik garantiert, dass Silber auch in den kommenden Wochen deutlich volatiler als Gold handeln wird.

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