Mit der Vision eines „KI-Kontrollzentrums“ für Unternehmen hat das Management von ServiceNow gestern auf einer Branchenkonferenz in New York die künftige Ausrichtung konkretisiert. Das Unternehmen setzt dabei verstärkt auf generative KI sowie den Ausbau seiner Marktanteile in den Bereichen Sicherheit und Automatisierung. Doch kann das Unternehmen die ambitionierten Wachstumsziele in einem kompetitiven Marktumfeld tatsächlich erreichen?

Expansion durch gezielte Zukäufe

Ein zentraler Baustein der Strategie ist die abgeschlossene Übernahme von Veza, einem Spezialisten für Identitätssicherheit. Dieser Schritt soll die Verwaltung von Zugriffsrechten über verschiedene Cloud-Umgebungen hinweg verbessern – eine Grundvoraussetzung für den Einsatz autonomer KI-Agenten. Bereits Ende 2025 wurde zudem die Integration von Moveworks vollzogen.

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Die Nachfrage nach entsprechenden Lösungen scheint vorhanden: Knapp 3.000 Kunden nutzen bereits das generative KI-Tool „Now Assist“. Das Unternehmen verzeichnete zudem ein Nutzerwachstum von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies deutet auf eine robuste Akzeptanz der Workflow-Automatisierung hin, obwohl der Softwaresektor insgesamt unter starkem Wettbewerbsdruck steht.

Fokus auf autonome Prozesse

Mit dem Rollout der Lösungen „Autonomous Workforce“ und „EmployeeWorks“ zu Beginn des Jahres zielt ServiceNow auf die Automatisierung klassischer IT-Service-Aufgaben ab. Dazu gehören etwa Passwort-Resets oder die Bereitstellung von Software. Durch den Übergang von einfacher Assistenz hin zur gesteuerten Ausführung komplexer Workflows will das Unternehmen einen größeren Anteil der IT-Budgets von Großkonzernen gewinnen.

Das Management schätzt den adressierbaren Gesamtmarkt (TAM) mittlerweile auf rund 600 Milliarden US-Dollar. Ein wesentlicher Treiber ist hierbei die Integration von agentenbasierter KI. Allein im Sicherheitsgeschäft wird ein Umsatzziel von 1,5 Milliarden US-Dollar angestrebt. Um die Marktposition zu untermauern, hatte das Board bereits im Januar 2026 ein zusätzliches Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 5 Milliarden US-Dollar autorisiert.

Anleger reagierten positiv auf die strategischen Updates: Die Aktie legte heute um 9,2 Prozent zu. Im Fokus der Investoren steht dabei weiterhin das „Rule of 50“-Profil des Unternehmens – eine Kennzahl, welche das Umsatzwachstum und die Free-Cashflow-Marge kombiniert und die operative Effizienz bewertet. Der nächste wichtige Termin für den Markt ist die Hausmesse „Knowledge 2026“ im Mai in Las Vegas, auf der weitere Innovationen im Bereich der autonomen KI erwartet werden.

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