Das Comeback läuft — aber es holpert. Nike hat für das dritte Geschäftsquartal Zahlen vorgelegt, die an der Wall Street für Skepsis gesorgt haben. Obwohl der Sportartikelkonzern die Erwartungen der Analysten knapp übertraf, bleibt das Gesamtbild zwiespaltig.

Umsatz stabil, Gewinn unter Druck

Der Quartalsumsatz lag mit 11,28 Milliarden Dollar nahezu auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums — ein Plus von gerade einmal 0,1 Prozent. Analysten hatten im Schnitt mit 11,24 Milliarden Dollar gerechnet, also etwas weniger. Im US-Heimatmarkt lief es etwas besser: Dort stieg der Umsatz um drei Prozent auf gut fünf Milliarden Dollar.

Beim Gewinn sieht die Rechnung weniger erfreulich aus. Unterm Strich verdiente Nike im Quartal 520 Millionen Dollar — ein Rückgang von 35 Prozent gegenüber den 794 Millionen Dollar aus dem Vorjahreszeitraum. Auch der Gewinn je Aktie fiel von 0,54 auf 0,35 Dollar.

Zurück zu den Wurzeln

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Hinter den Zahlen steckt eine handfeste Strategiewende. Nike hatte sich in den vergangenen Jahren zunehmend auf den Direktvertrieb konzentriert — auf Kosten des klassischen Einzelhandels. Das Ergebnis: Konkurrierende Marken besetzten die frei gewordenen Regalflächen in den Geschäften, und die Absatzzahlen litten spürbar darunter.

Unter Konzernchef Elliott Hill versucht Nike nun gegenzusteuern. Der Fokus liegt wieder stärker auf dem Sport — und auf einem besseren Verhältnis zu den Einzelhandelspartnern. Ob sich diese Neuausrichtung in den Quartalszahlen bereits in vollem Umfang niederschlägt, bleibt vorerst offen. Die Basis scheint aber gefunden: Der US-Markt zeigt zumindest erste Erholungszeichen.

Die Aktie reagierte nach Veröffentlichung der Zahlen mit Unsicherheit. Im nachbörslichen Handel verlor das Papier zunächst rund 2,5 Prozent — ein Zeichen, dass Investoren trotz des knappen Übertreffens der Erwartungen noch keine echte Aufbruchstimmung verspüren.

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